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Probando vermittelt Usern ab sofort ungenutzte Corona-Impftermine

Probando-Gründer Manuel Leal Garcia und Matthias Ruhri © Probando
Probando-Gründer Manuel Leal Garcia und Matthias Ruhri © Probando

In Österreich hat nach dem aktuellen Stand des Gesundheitsministeriums mehr als eine Million Menschen zwei Corona-Schutzimpfungen erhalten, was etwa 15 Prozent der Bevölkerung sind. Drei Millionen, also etwa 40 Prozent, haben zumindest eine Spritze bekommen. Mehr als die Hälfte der Menschen wartet also noch immer auf einen Termin, obwohl in den Impfzentren und Arztpraxen regelmäßig welche frei bleiben. Dieses Problem will das Health-Startup Probando lösen. Die Grazer Jungfirma hat eine Initiative für die Buchung von übriggebliebenen Impfungen gestartet.

Buchungsservice ist kostenlos

Interessierte sollen sich einfach auf der Probando-Plattform mit ihrem Namen, ihrer Mail-Adresse und ihrer Postleitzahl anmelden. Die Daten sind laut dem Startup DSGVO-konform geschützt und werden nicht weitergegeben. Registrierte User erhalten dann Informationen darüber, welcher Impfstoff und welcher Termin in ihrer Nähe zur Verfügung steht. Dann können sie sich anmelden und die Plattform vermittelt sie an die entsprechenden Ärzte. Anwender können auch einen Wunschtermin angeben, den die Plattform dann berücksichtigt.

Probando: Online-Marktplatz für Studienteilnehmer holt sein erstes Investment

„Die Impfaktion wird von uns pro bono abgewickelt. Dies ist unser Beitrag für einen schnelleren Weg zurück in die Normalität und einer effizienten Durchimpfung der impfwilligen Bevölkerung“, sagt Manuel Leal-Garcia, Probando-Mitgründer. Eigentlich handelt es sich bei dem Startup um einen Online-Marktplatz, der Mediziner und potenzielle Teilnehmer an deren Studien miteinander in Verbindung bringt. Bekannt ist das Jungunternehmen unter anderem durch seinen Auftritt bei der TV-Sendung 2 Minuten 2 Millionen im vergangenen März (Trending Topics berichtete).

Probando will Impfzentren entlasten

Nicht nur Impfinteressierte sollen sich durch Probando Umstände ersparen. Auch Ärzt:innen soll die Plattform die Arbeit erleichtern. Sie können sich dort ebenfalls kostenlos registrieren und ungenutzte Impftermine einfach in ihrem Profil eintragen. Probando macht sie dann darauf aufmerksam, wenn sich Interessenten gefunden haben. „Unser Ziel ist es, dass Impfinteressierte schnell und einfach eine übrig gebliebene Impfdosis erhalten, bevor diese verfällt. Zugleich entlasten wir Ärzt:innen und Impfzentren durch die schnelle Terminabwicklung“, erklärt Probando-Co-Gründer Matthias Ruhri.

▷ Coronavirus [20. Mai]: 562 Neuinfektionen, 4.178.215 geimpfte Personen in Österreich

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