Channel

Investors

Investment

PriceHubble: Wiener Immobilien-Riese Soravia steigt bei Schweizer PropTech ein

Typisch Wien. © Jacek Dylag on Unsplash
Typisch Wien. © Jacek Dylag on Unsplash

Datengetriebene Immobilienbewertungen und Standortanalysen – das gefällt nicht nur Schweizer Investoren, sondern auch einem der führenden österreichischen Immobilienunternehmen. Denn an der neuesten Investmentrunde des Schweizer PropTech-Unternehmens PriceHubble hat sich nun auch die Soravia aus Wien beteiligt. Sie ist etwa für Hotels, aber auch die Beteiligung am Wiener Dorotheum bekannt.

PriceHubble nun hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde mehrere Millionen Euro geholt. Neben dem traditionsreichen Wiener Familienunternehmen Soravia haben der Helvetia Venture Fund und Swiss Life sowie Frank Strauss, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutsche Postbank, sowie einige weitere institutionelle und strategische Investoren Geld fließen lassen.

PriceHubble richtet sich mit seinen Datenanalysen an Banken, Asset-Manager, Entwickler, Immobilienverwalter und Immobilienmakler, um ihnen bei der Wahl der richtigen Immobilieninvestments im Wohnbereich zu helfen. „Durch die neu gewonnenen Finanzmittel sind wir bestens für die weitere Expansion gerüstet und können unsere europäische Spitzenposition als Proptech für datengetriebene Immobilienbewertungen und Standortanalysen weiter ausbaue“, heißt es seitens PriceHubble-Gründer Stefan Heitmann.

PriceHubble übernahm Wiener Startup

Eine Verbindung zu Österreich gibt es bereits: Wie berichtet hat PriceHubble vor kurzem 100 Prozent der Anteile des Wiener Proptechs Checkmyplace übernommen. Dessen gesamtes Team wurde in die neu als PriceHubble Österreich firmierende Gesellschaft übernommen. Neben Wien sind die Schweizer nun auch in Zürich, Berlin, Paris, Tokio mit Büros vertreten.

Soravia ist in der Immobilienbranche in Österreich ein großer Name. Angaben des Unternehmens zufolge werden etwa 9 Prozent aller in Wien bis 2021 entstehenden Wohnungen von dem Unternehmen errichtet, insgesamt hat die Firma bisher mehr als 14.000 Wohnungen gebaut.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen
Corona-Krise