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Post-Tochter bank99 will sich ING-Privatkunden schnappen

© bank99
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Nachdem die Direktbank ING Anfang des Jahres bekannt gegeben hat, sich aus dem Privatkundengeschäft in Österreich zurückzuziehen, ist das Buhlen um die wertvolle Kundschaft sofort losgegangen. Immerhin geht es um etwa 430.000 Sparkunden der ING, die sich nun (theoretisch) eine neue Bankheimat suchen müssen – auch wenn viele dieser Kunden das ING-Konto sicherlich nur als Zweit-Sparkonto verwendet haben.

Nun bestätigt die Österreichische Post, dass sie sich für dieses Privatkundengeschäft der ING interessiert. Sie hat mit bank99 wie berichtet ein simples Banking-Angebot gestartet, das nicht nur namentlich an die Challenger-Bank N26 aus Deutschland erinnert. Und um dieses schneller wachsen zu lassen, könnten sich die ING-Kunden als spannend erweisen. „Die Österreichische Post bestätigt Gespräche der Tochtergesellschaft bank99 mit ING hinsichtlich Privatkund*innengeschäft in Österreich“, heißt es aktuell in einer Ad-hoc-Meldung seitens Post.

Kundenwachstum und Ausbau des Angebots

bank99, das zu 80 Prozent der Post und zu 20 Prozent der Capital Bank (=GRAWE Bankengruppe) gehört, hat bis Jahresende 2020 rund 70.000 Kunden angezogen. Im Plan ist, dass man künftig neben Standardfunktionen eines digitalen Girokontos auch Veranlagungen und Wohnbaufinanzierungen an das Konto andocken lässt. Das könnte für die bisherigen Privatkunden der ING spannend sein.

Aber nicht nur bank99 ist an den ING-Kunden interessiert, sondern etwa auch die deutsche Neobank N26. Wie berichtet ist sie mittels Online-Werbung ausgerückt, um diese Kunden anzusprechen (mehr dazu hier).

Neobanken buhlen jetzt um die österreichischen ING-Kunden

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