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Playbrush: Zahnbürsten-Startup beim Google Black Founders Fund ausgezeichnet

Das Playbrush-Team: Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. © Playbrush
Das Playbrush-Team: Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. © Playbrush

Vorigen Oktober wurde der „Google for Startups Black Founders Fund“ angekündigt – eine 2-Millionen-US-Dollar-Initiative, die Geldprämien von bis zu 100.000 US-Dollar für von schwarzen Unternehmer:innen gegründeten Startups in Europa bereitstellt. Das österreichische Startup Playbrush wurde nun im Rahmen der Initiative als einer der Gewinner ausgezeichnet.

Playbrush: Gründung 2015

Playbrush wurde 2015 von dem Nigerianer Tolulope Ogunsina und den Österreichern Paul Varga und Matthäus Ittner gegründet. Das  Technologie-Startup mit Sitz in Wien und London hat einen Sensor-Aufsatz für Kinderzahnbürsten mit einem Smartphone-Spiel verknüpft. Diese Kombination soll Kinder dazu verleiten, gründlicher zu putzen, weil die Putzbewegungen in Aktionen in dem Computer-Spiel umgerechnet werden. Auch für Erwachsene hat Playbrush eine AI-Schallzahnbürste entwickelt, die wie das Modell für die Kleinen mit einer App verbunden ist und auf einem Abo-Service basiert.

Zahlreiche Investments

Playbrush sammelte in den vergangenen Jahren laufend Geld ein, so sind Speedinvest und Hansi Hansmann investiert, 2018 verkündete man zudem eine Partnerschaft mit Unilever. Das war der Google-Initiative nun eine Auszeichnung im Rahmen des Google Black Founders Fund wert. Wie hoch die Prämie genau ausgefallen ist, ist allerdings nicht bekannt. Die Freude ist dennoch groß. Gründer Tolulope Ogunsina: „Normalerweise ist es unsere Aufgabe, unseren Kundinnen und Kunden durch smarte Zahnbürsten und praktische Mundpflege-Abos ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Diesmal hat Google unser Team happy gemacht! Die finanzielle Unterstützung, aber auch das uns zur Verfügung gestellte Know-how wird uns dabei helfen, die Playbrush Smart One Marke weiter digital zu skalieren.“

30 Auszeichnungen

Insgesamt hat Google laut eigenen Angaben 30 Gründer:innen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden beim Black Founders Fund ausgezeichnet. Die Initiative ist Teil von Googles Engagement für Chancengleichheit in Europa. Da aktuell weniger als 0,25 Prozent der Venture Capital (VC)-Finanzierung an von Schwarzen geführte Startups geht und nur 38 Schwarze Gründer:innen in den vergangenen zehn Jahren eine Venture Capital-Finanzierung erhalten haben, möchte Google Schwarze Gründer:innen unterstützen, die „unverhältnismäßig stark vom Zugang zu Kapital ausgeschlossen sind“.

Erin Grueber, Startup Partner Manager von Google: „Wir hören oft, dass die mangelnde Vielfalt in der Startup-Szene ein Pipeline-Problem ist. Dieses Programm zeigt aber, dass genau das NICHT der Fall ist. Für den Black Founders Fund haben wir fast 800 Bewerbungen aus 18 europäischen Ländern erhalten. Die Qualität dieser Bewerbungen war außergewöhnlich hoch: Von visionären Innovatoren, ehemaligen Führungskräften der erfolgreichsten Unternehmen der Welt bis hin zu Seriengründern. Und sie repräsentieren nicht nur eine ethnische Vielfalt – 40 Prozent der von uns ausgewählten Startups werden von Frauen geführt.“

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