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Playbrush: Diese Startup-Zahnbürste kommt jetzt in Kombination mit einer Zahnunfallversicherung

© Playbrush
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Für die guten Zähne ihrer Kinder sind Eltern gewillt, vieles zu tun und auch viel Geld auszugeben. Möglicherweise auch für die Zahnbürste des österreichisch-britischen Startups Playbrush rund um Gründer Paul Varga. Diese hat schon für viel Aufmerksamkeit bei Konsumenten und Investoren gesorgt, weil sie einen Sensor-Aufsatz für Kinderzahnbürsten mit einem Smartphone-Spiel verknüpft. Diese Kombination soll Kinder dazu verleiten, gründlicher zu putzen, weil die Putzbewegungen in Aktionen in dem Computer-Spiel umgerechnet werden.

Gemeinsam mit der Uniqa-Versicherung hat Playbrush nun eine Partnerschaft der besonderen Art geschlossen. Wer ein Playbrush-Abo abschließt, bekommt für sein Kind (bis zum 16. Lebensjahr wohnhaft in Deutschland oder Österreich) eine Zahnunfall-Versicherung dazu. Welche Kosten die Versicherung abdeckt, hängt von der Art des Abos ab, das man bei Playbrush abschließt. Beim günstigeren Spiele-Abo werden bis zu 1.000 Euro erstattet, beim teureren Zahnartikel-Abo sind es bis zu 2.000 Euro.

Ausgeschlagene Zähne ja, Karies nein

Die Zahnunfall-Versicherung für ihre Kinder, die bis zu 80 Prozent der Behandlungskosten übernimmt, hat laut Playbrush einen Wert von 0,4 Euro/Monat mit dem Spiele-Abo bzw. 1,8 Euro/Quartal mit dem Spiele- und Zahnartikel-Abo. Erstattet werden Leistungen von Privat- oder Kassenärzten überall auf der Welt. Eingefädelt hat die Kooperation das Wiener Startup bsurance, an dem die Uniqa-Versicherung sich beteiligt hat.

Was für die Eltern wichtig ist zu wissen: Es handelt sich wie gesagt um einen Zahnunfall-Versicherung, die etwa die Reimplantation (Wiedereinpflanzung) ausgeschlagener Zähne abdeckt. Was sie nicht abdeckt, sind etwa Krankheiten, insbesondere kariöse Zähne oder Zahnfehlstellungen. Gegen Karies hat man mit der Zahnbürste aber ohnehin ein gutes Mittel bekommen.

Neue Wege für die Versicherung

Die Uniqa-Versicherung ist eines jener österreichischen Großunternehmen, die sehr aktiv im Startup-Bereich ist und ordentlich investiert.  „Wir wollen schrittweise innerhalb des Unternehmens aber auch durchaus radikaler denken, wenn es um Investitionen in Startups geht, um das Unternehmen vom reinen Anbieter von Versicherungsprodukten hin zum umfassenden Serviceprovider weiter entwickeln“, sagte Andreas Nemeth, dem Chef von Uniqa Ventures, kürzlich im Interview mit Trending Topics. „Das Thema Gesundheit ist für uns ganz wichtig, und wir sehen große Veränderungen auf das Gesundheitswesen zukommen.“

Mit der Kooperation mit Playbrush will man nun eine weitere Möglichkeit ausloten und „mit dem Zusatzangebot ein neues Geschäftsfeld zu eröffnen“, heißt es seitens Alexander Bockelmann, CIO von Uniqa Österreich. Ihm zufolge könnten weitere solcher Partnerschaften in dem Umfeld folgen.

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