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Playbrush: 1,75-Mio.-Media-Investment und Partnerschaft mit Unilever

Das Playbrush-Team: Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. © Playbrush
Das Playbrush-Team: Matthäus Ittner, Paul Varga und Tolulope Ogunsina. © Playbrush

Das Zahnputz-Gadget-Startup Playbrush hat wieder Grund zu feiern: Dank einer erweiterten Lizenz-Partnerschaft mit Unilever wird das verspielte Zahnb√ľrsten-Add-On zuk√ľnftig auch in Deutschland und √Ėsterreich als Mentadent Playbrush und Signal Playbrush vermarktet. Gleichzeitig hat das Startup auch einen neuen Media-Deal abgeschlossen. Der deutsche ProSiebenSat.1 Accelerator und die Seven Ventures Austria machen Medien-Volumen in der H√∂he von 1,75 Mio. Euro locker.

Kein klassisches Lizenzgeb√ľhren-Modell

Mit Mentadent bzw. Signal (Frankreich, Deutschland) hat Playbrush zwei jahrelang etablierte Zahnputz-Marken an Bord. Bereits seit Anfang 2017 hat das Startup mit Wurzeln in Wien und London einen Lizenz-Deal mit Unilever in Frankreich laufen. In √Ėsterreich und Deutschland funktioniert die Lizenz-Partnerschaft jedoch etwas anders, sagt Co-Founder Paul Varga im Gespr√§ch mit Trending Topics: „Unilever bringt vor allem die starke Marke ein und hilft uns beim Marketing und strategischen Themen“. Produktion und Abwicklung bleiben bei Playbrush selbst. Zu den finanziellen Details haben die beiden Firmen Stillschweigen vereinbart. Klassische Lizenzgeb√ľhren flie√üen nicht, verr√§t Varga.

Pitch im Buckingham Palace half

Die Partnerschaft mit Unilever hat ihren Ursprung in dem Startup-Programm „Pitch@Palace“ von Prinz Andrew. Playbrush war eines von wenigen Startups, das sich im Bewerbungsprozess qualifiziert hat, im Buckingham Palace vor ausgew√§hltem Publikum pitchen zu d√ľrfen. √úber dieses Startup-Programm wurde schlie√ülich der Kontakt zu Unilever eingef√§delt, erkl√§rt Varga.

Ein Jahr Werbung im österreichischen TV

Der neue TV-Spot, der f√ľr den Media-Deal gedreht wurde, l√§uft in Deutschland und √Ėsterreich bereits seit vergangenem Wochenende. Da sich das Media-Investment ungleich auf die beiden L√§nder verteilt, hat die Kampagne laut Varga auch unterschiedlich lange Laufzeiten. Die Seven Ventures Austria macht Werbewert in der H√∂he von 750.000 Euro locker f√ľr eine einj√§hrige Kampagne und der deutsche ProSiebenSat.1 Accelerator 1 Mio. Euro f√ľr einige Monate.

Die drei Gr√ľnder¬†Paul Varga, Matth√§us Ittner und Tolulope Ogunsina haben Playbrush 2014 aus der Wiege gehoben. Das Startup bietet einen Aufsatz f√ľr Zahnb√ľrsten an, mit dem Kinder zum Z√§hneputzen motiviert werden sollen. Die Zahnb√ľrste steuert n√§mlich ein Spiel: Je nachdem, wie flei√üig die Kids ihre Z√§hne putzen, sind sie in einer zugeh√∂rigen Spiele-App erfolgreich oder eben nicht.

2 Mio. Euro Umsatz 2017

Playbrush hat seit 2014 nach eigenen Angaben mehr als 150.000 solcher Aufs√§tze verkauft. Der Umsatz lag laut Varga im vergangenen Jahr bei knapp 2 Mio. Euro. 2017 haben der Wiener Risikokapital-Fonds Speedinvest, Business Angel Hansi Hansmann sowie der ehemalige Rennfahrer und Erbe des ErdoŐąlunternehmens Schlumberger Harold Primat gemeinsam 1,8 Millionen Euro in das Startup gesteckt. Im Jahr davor fuhr das Startup bei der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ ein Investment ein, das nachtr√§glich auf insgesamt 700.000 Euro erh√∂ht wurde.

Neues Playbrush-Produkt im Herbst

Heuer konzentrieren sich die Founder vor allem auf das Marketing: „Es ist jetzt wichtig, die Marke noch bekannter zu machen“, so Varga. Im September sei dann eine neue Produkteinf√ľhrung geplant. Um was genau es sich handelt, will Varga noch nicht verraten.

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