Für Datenschutz

Play4Privacy: Grazer Blockchain-Projekt sammelt Kryptogeld im Wert von 10.000 Euro ein

Das Kunsthaus Graz und seine BIX-Fassade. © Universalmuseum Joanneum, Eduardo Martinez
Das Kunsthaus Graz und seine BIX-Fassade. © Universalmuseum Joanneum, Eduardo Martinez

Ende September hat die Grazer Genossenschaft lab10 collective mit play4privacy.org ein Projekt gestartet, über das Spenden in Form von Kryptowährungen für Datenschutzorganisationen eingespielt wird. Jetzt gibt es den ersten Zwischenstand zu vermelden. Laut Wolfgang Bergthaler von lab10 collective wurde über das Blockchain-basierte Spiel „Go“, dem die Fassade des Kunsthaus graz als interaktives Spielbrett diente, bis dato Kryptogeld im Gegenwert von rund 10.000 Euro gesammelt. Das entspricht rund 38 Ether. Bis 15. November kann man noch bei der Kunstaktion mitmachen.

Schrems plant neue NGO

Dieses Geld soll jetzt den auf Datenschutz fokussierten Organisationen epicenter.works sowie einer neuen NGO des Datenschutzaktivisten Max Schrems zugute kommen. „Privatsphäre ist ein Grundrecht. Europa hat starke Datenschutzgesetze, aber es hakt oft an der Rechtsdurchsetzung. Unser neues Projekt will diese Lücke schließen und die Methoden strategischer Klagsführung zum Wohl der Privatsphäre der Menschen anwenden“, so Schrems.

Mitmachen noch bis 15. November

Wer bei Play4Privacy mitmacht, bekommt im Gegenzug den so genannten PLAY-Token. „Der Sinn ist, dass man einen spielerischen Einsteig in die Krypto-Welt machen kann, und zwar auch Menschen, die mit Kryptowährungen bisher nichts am Hut hatten“, so Bergthaler. Alle, die mithalfen, den nächsten Spielzug mitzuentscheiden, erhielten dafür als Belohnung je einen so genannten PLAY-Token der gleichnamigen Kryptowährung. In Summe wurden etwa eine halbe Million dieser ERC-20 Tokens auf der Ethereum Blockchain erzeugt und an alle Spieler verteilt.

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