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2 Minuten 2 Millionen

Permedio: Der Bruder von Katharina Schneider auf Investorensuche

Stefan Wöhrer, Onkologe & der Bruder von Investorin Katharina Schneider, beim Pitch von Permedio. © Gerry Frank/Puls 4
Stefan Wöhrer, Onkologe & der Bruder von Investorin Katharina Schneider, beim Pitch von Permedio. © Gerry Frank/Puls 4

Stefan Wöhrer ist Onkologe, der Bruder von Investorin Katharina Schneider und heute Abend mit seinem Startup Permedio bei 2 Minuten 2 Millionen.  Seine Idee: Ein Testkit für zu Hause, das Aufschluss über die Genetik der Testperson und beispielsweise Allergien oder Wechselwirkungen bei Medikamenten geben soll. Zudem führt Permedio seit einiger Zeit auch PCR- und Antigen-Tests für Covid-19-Verdachtsfälle durch.

Test auf Allergien und Medikamenten-Wechselwirkungen

Vor allem unerwünschte Arzneimittelreaktionen seien in der westlichen Welt ein unterschätztes Problem und eine häufige Todesursache, erklärt Wöhrer. Herkömmliche genetische Tests seien allerdings relativ teuer. Das Permedio „Medicheck“-Set soll hier ansetzen: Nach der Anmeldung auf der Plattform erhalten Testwillige per Mail die Zugangsdaten. Danach werden Medikamente und bereits bekannte Allergien angegeben, woraufhin das System verraten soll, ob ein genetischer Test Sinn macht und überhaupt notwendig ist. Auch mögliche (weitere) Allergien und Wechselwirkungen der Medikamente werden hier angezeigt. 750 Millionen Euro Behandlungskosten pro Jahr könnte der Staat einsparen, wenn jeder das Medicheck-Set verwenden würde, erklärt Wöhrer. Bis zu 7000 Todesfälle seien so vermeidbar.

Zuhause testen, online Ergebnisse abrufen

Die genetische Analyse jedenfalls soll  – sofern notwendig – zeigen, ob es Unverträglichkeiten und Risiken gibt. Der MediCheck soll folgendermaßen funktionieren: Interessierte bestellen den Check über den Onlineshop von Permedio. Der Test ermögliche „die Untersuchung der DNA auf Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten und hilft gemeinsam mit der Online-Abfrage auf Wechselwirkungen oder Kreuzallergien von Medikamenten bei der Genesung“ zu untersuchen. Die Probenabnahme erfolgt durch einen Mundhöhlenabstrich, den man auch selbst durchführen können soll. Der Abstrich geht dann an das Permedio-Labor in Neunkirchen und das Ergebnis wird letztlich im persönlichen Online-Konto angezeigt. Der DNA-Test schlägt mit 489 Euro zu Buche.

Hohe Bewertung

Anhand eines Ampelsystems soll dann klar ersichtlich werden, welche Medikamente die Testperson verträgt – und welche eventuell nicht. 300.000 Euro will Stefan Wöhrer für 10 Prozent des Startups. Katharina Schneider ist in Permedio übrigens nicht investiert. Auch den Pitch sieht sie nicht im Studio, sie wartet draußen bei der Verwandtschaft. Ob der Rest der Investoren von Permedio angetan ist, zeigt sich heute Abend bei 2 Minuten 2 Millionen.

Der Gründer von Permedio tritt am 19. Jänner ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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