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Paxos: Der PayPal-Partner im Krypto-Bereich holt 300 Mio. Dollar Investment

Paxos-CEO Charles Cascarilla. © Paxos
Paxos-CEO Charles Cascarilla. © Paxos

Wer eine Firma im Krypto-Sektor hat, der kann derzeit nur wachsen. So auch Paxos aus New York, das sich ziemlich früh auf Blockchain spezialisiert hat und seit 2018 an der technischen Infrastruktur für die Branche arbeitet. Der PayPal-Partner hat soeben eine Investmentrunde von satten 300 Millionen Dollar bekannt gegeben, der die Bewertung des Unternehmens auf 2,4 Milliarden Dollar hebt. Die Series D wird von Oak HC/FT angeführt, mit von der Partie sind die bestehenden Investoren Declaration Partners, PayPal Ventures, Mithril Capital, Senator Investment Group, Liberty City Ventures und WestCap.

Paxos ist 2020 bekannter geworden, weil das Unternehmen der große Partner von PayPal für dessen Krypto-Angebot geworden ist und sich damit eine der ganz großen Firmen im Fintech-Bereich als Kunden geangelt hat – kein Wunder, PayPal Ventures ist ja bereits als Investor an Bord. Neben PayPal sind auch Credit Suisse, Societe Generale, StoneX und die britische Revolut, die ihren Kunden selbst Krypto-Assets zum Kauf bietet, Kunden. Und mit Mithril Capital hat hat Paxos auch noch PayPal-Mitgründer Peter Thiel als Starinvestor an Bord.

Bei PayPal bezahlt man nicht wirklich mit Krypto. Man verkauft Krypto an PayPal.

Stablecoin as a Service

„Die Nachfrage nach unseren Unternehmenslösungen hat sich viel schneller beschleunigt, als wir es hätten erwarten können. Sie bestätigt unseren Ansatz, die innovativsten und am besten regulierten Unternehmenslösungen anzubieten, um das Finanzsystem neu zu gestalten und die digitale Wirtschaft der Zukunft zu schaffen“, so Paxos-Mitgründer und CEO Charles Cascarilla. Man sei eine der ersten Anlaufstellen für andere Unternehmen, die Krypto-Assets in ihre eigenen Services integrieren wollen.

Es sind aber nicht nur Unternehmen wie PayPal oder Revolut, die Krypto-Assets in ihre Apps integrieren wollen, sondern noch ganz andere Kunden. Denn Paxos bietet auch „Stablecoin as a Service“ an und steckt etwa hinter BUSD, dem Stablecoin von Binance. Auch Mastercard hat bereits anklingen lassen, dass es am Stablecoin-Service von Paxos Interesse hat. Dementsprechend groß sind die Marktchancen für die US-Firma – und gewichtige Investoren wollen sich das nicht entgehen lassen.

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