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Paul Pöltner: Conda-Mitgründer will mit Guiding Innovators jetzt Zebras bauen

Paul Pöltner ist Mitgründer von Conda. © startup300
Paul Pöltner ist Mitgründer von Conda. © startup300

Nach vielen Jahren bei der österreichischen Crowdinvesting-Plattform Conda, die heute zu startup300 gehört, ist er seit einiger Zeit raus. Nun geht Paul Pöltner ein neues Kapital seiner Karriere an,, und dieses heißt Guiding Innovators. Dabei handelt es sich um eine neue Firma, die sich im deutschsprachigen Raum künftig auf so genanntes „Organic Venture Building“ fokussieren möchte. Dabei versteht sich Pöltner als Teil einer neuen Bewegung, die sich als Gegenpol zum Unicorn-Hype der Startup-Branche versteht. Ihm gehe es vielmehr um nachhaltige Entwicklung als ums schnelle Geld.

Die Guiding Innovators Gmbh gehört dabei zu 50 Prozent Paul Pöltner und zu 50 Prozent der Guiding Innovators AG mit Hauptsitz in Liechtenstein, die auch Pöltner gehört Ziel und Zweck beider Unternehmen: Unternehmensberatung. „Wir müssen Gründung ganzheitlich denken. Unternehmen und Gründer sollen in ihrer Entwicklung organisch wachsen“, so Pöltner. „Um Unternehmen resilient für die Zukunft aufzustellen, beginnen wir bereits bei der Art und Weise, wie sie entstehen und finanziert werden.“ Beim Gründen gehe es nicht nur um das Wachstum der Firma, sondern auch um Selbstverwirklichung.

Unter Organic Venture Building versteht Pöltner folgende 4 Punkte:

  • Organisches Wachstum: Nachhaltig durch interne Strukturen wachsen
  • Langfristige Unternehmensentwicklung: Es gehe nicht darum, einen Exit zu machen
  • Fokus Innovation: Dinge, die die Gesellschaft besser machen
  • Empowering: Gründer müssen bereit sein, sich weiter zu entwickeln, und auch den Raum dafür bekommen

Im Kern geht es Pöltner darum, etwas zur Zebras-Bewegung beizutragen. Bei den Zebras, wie sich immer mehr Unternehmen vor allem in Europa nennen, handelt es sich um eine Art Gegenmodell zu den Unicorns, wo es um Sustainability und langfristige Entwicklung geht und nicht um den Exit oder den Börsengang als oberstes Ziel.

Dass Pöltern auch gleich eine AG in Liechtenstein gegründet hat, hat folgenden Grund: Dort möchte er sich vor allem den Thmen Blockchain und Fintech widmen. Außerdem ist geplant, in Wien einen eigenen Guiding Innovators Hub zu eröffnen. In der Seestadt wird Pöltner gemeinsam mit Josef Katzgraber noch heuer die Räumlichkeiten für einen neuen Accelerator eröffnen.

Fokussieren will sich Pöltner in seiner neuen Rolle auf die Sektoren FinTech, Blockchain, Cyber Security und E-Commerce. Gerade im Blockchain-Bereich hat er eine hohe Affinität. So ist er auch Vorstand der Digital Asset Association Austria (DAAA), die sich mit Themen rund um Kryptowährungen befasst.

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