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Pantos.io: Österreichisches Projekt will einen Über-Token für mehrere Blockchains schaffen

Bitpanda-Gründer Eric Demuth (Links) und Paul Klanschek. © BitPanda
Bitpanda-Gründer Eric Demuth (Links) und Paul Klanschek. © BitPanda

“Die verschiedenen Netzwerke konkurrieren nicht nur um Investitionen, Ressourcen und Marktanteile – sondern auch um Wissen. Hier setzt Pantos an: Mit der neuen Technologie und dem PAN Token sollen erstmals werthaltige Übertragungen von Token über mehrere Blockchains möglich werden”, sagt Eric Demuth, Gründer der Krypto-Handels-Plattform BitPanda aus Österreich. Deswegen hat sich seine Firma mit Forschern der Technischen Universität Wien, der Akademie der Wissenschaften sowie dem Research Institute for Future Cryptoeconomics (RIAT) zusammen getan, um das Open-Source-Projekt Pantos.io anzugehen.

Ziel von Pantos ist, einen PAN-Token (deswegen der Name) zu schaffen, der verschiedene Kryptowährungen und deren Blockchains näher zusammen bringen soll. Gestartet wird mit Ethereum, dann sollen Bitcoin, Litecoin, Lisk, Komodo und Wave folgen. „Mit der neuen Technologie und dem PAN Token sollen erstmals werthaltige Übertragungen von Token über mehrere Blockchains möglich werden“, so Demuth weiter. In Aussicht gestellt wird „Arbitrage-Handel in nahezu Echtzeit“, Trader sollen die sich dadurch ergebenden Preisunterschiede zwischen Paaren digitaler Währungen ausnutzen können.

ICO soll Projekt finanzieren

Um das nötige Geld für die Schaffung der Technologie und der Kreation der eine Milliarde PAN-Token zu bekommen, soll Pantos.io über einen ICO finanziert werden. “Es ist uns besonders wichtig, dass mit dem verbundenen Technology-ICO die neue Technologie und Forschung finanziert wird – deswegen ist dieser auch mit einer Höhe von 1.500 BTC begrenzt, um der Industrie eine Open- Source Technologie zur Verfügung zu stellen“, sagt der BitPanda-Chef. „Es handelt sich dabei bewusst um keine Startup-Finanzierung.”

40 Prozent der Token werden an die Teilnehmer des ICO ausgeschüttet, während 59 Prozent beim Team bleiben, um später Fundraising machen zu können oder Mitarbeiter des Projekts zu bezahlen. Ein Prozent bekommen ausgewählte BitPanda-Nutzer.

Für das Projekt hat BitPanda viele bekannte Namen aus der (heimischen) Krypto-Szene um sich geschart. Unter den Beratern finden sich etwa Andreas Petersson (Gründer von Minebox), Ethereum-Entwickler Ralph Pichler, die Komodo Foundation, die Waves Foundation und die Lisk Foundation, Johannes Grill von Bitcoin Austria oder Patrick Pöschl von Fintech Austria.

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