Richard Grasl

„Öffentliches Geld wird dafür definitiv nicht verwendet“: ORF reagiert auf Kritik an Start-up-Initiative

Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF. © David Bohmann
Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF. © David Bohmann

Der Kaufmännische Direktor des ORF Richard Grasl reagiert im aktuellen HORIZONT-Interview auf Kritik seitens VÖZ und VÖP in Bezug auf die neue Start-up-Initiative des ORF, dem futurelab.261 (TrendingTopics.at berichtete). „Jede Weiterentwicklung vom ORF im digitalen Bereich stößt grundsätzlich auf Kritik vom VÖP. Ich werde in persönlichen Gesprächen meine Idee Start-up-Initiative näher bringen. Mein Angebot, dass man hier auch gemeinsam zusammenarbeiten kann, steht. Und öffentliches Geld wird dafür definitiv nicht verwendet“, so Grasl.

Der ORF hat Anfang Juni den Start des futurelab.261 bekannt gegeben, über das in Start-ups investiert wird. Sie bekommen gegen Firmenanteile Werbezeit in TV und Online bzw. in manchen Fällen Cash. Dieses Geld soll aus den kommerziellen Einnahmen des ORF (es wird betont, dass es sich dabei nicht um Gebührengelder handelt) oder von Partnerunternehmen stammen.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP), denen die Zusammenarbeit bei Start-ups angeboten wurde, reagierten kritisch. Dem VÖP zufolge sei das Investitionsrisiko mit der zweckgebundenen Mittelverwendung durch ein öffentlich-rechtliches Unternehmen „nicht in Einklang zu bringen“, dem VÖZ zufolge sei fraglich, „ob Hochrisikoinvestitionen unter den Begriff der Vermögensverwaltung subsumierbar sind“ (TrendingTopics.at berichtete).

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