Interview

ORF-Chef Wrabetz will geplanten YouTube-Channel „im Rahmen der Möglichkeiten“ vermarkten

Alexander Wrabetz im Interview. © David Bohmann
Alexander Wrabetz im Interview. © David Bohmann

„Wir brauchen eine stärkere Innovationskultur im gesamten Unternehmen. Das ist kein Thema für einzelne Abteilungen, sondern für alle Bereiche, von Programm über Technik bis Verwaltung“, sagt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im aktuellen Interview mit dem HORIZONT. Wrabetz wird sich im August der Wiederwahl als ORF-Chef stellen, sein Mitbewerber ist der bisherige Kaufmännische Direktor Richard Grasl, der unter anderem die Start-up-Initiative des ORF gestartet hat (TrendingTopics.at berichtete).

Zentral bei der Innovierung des ORF soll Social Media sein. „Um mit der jungen Zielgruppe in Kontakt zu sein müssen wir ganz andere Formate finden“, so Wrabetz. „In den einzelnen Direktionen soll es Innovationsverantwortliche, sogenannte Promotoren geben, und auch sie sollen eigene Budgets bekommen, um diese neue Kultur zu verankern und zu fördern. Darüber hinaus gehört die Finanzierung und Steuerung übergreifender Innovationsprojekte gebündelt.“

Wrabetz will auch den geplanten YouTube-Channel des ORF vermarkten. „Im Rahmen der Möglichkeiten, die Youtube bietet – also über Pre-Rolls, werden wir es beantragen. Ob das genehmigt wird, ist eine andere Sache. Zur Not würden wir es auch ohne Werbung machen“, so der ORF-Generaldirektor.

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