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Open Innovation: Warum Smart-Home-Technologien für die Zielgruppe Senioren immer wichtiger werden

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Zukunft des Wohnens: Das intelligente Eigenheim ist per Mobilgerät steuerbar. © Fotolia/Artur Marciniec
Zukunft des Wohnens: Das intelligente Eigenheim ist per Mobilgerät steuerbar. © Fotolia/Artur Marciniec

Wer glaubt, dass das intelligente Eigenheim, das sich per Smartphone und Sprachbefehlen steuern lässt, nur etwas für Technologie-Freaks der Zukunft ist, der irrt. Denn das vernetzte Smart Home ist gerade für ältere Menschen ein wichtiges Thema, weil es ihnen mehr Lebensqualität im Alter ermöglichen und so manches bis dato Beschwerliches erleichtern kann. Das Technologieprogramm benefit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat genau das zum Ziel: Es soll die technologischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte verstärkt auch für die ältere Bevölkerung nutzbar machen. Die FFG fördert deswegen gezielt Projekte oder Unternehmen, die Forschung und Entwicklung im Bereich Smart Home machen.

Grundüberlegung des benefit-Programms ist der demografische Wandel. In Europa steigen der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung und die Lebenserwartung stetig an. Umfasste die Gruppe der über 65-Jährigen im Jahr 2000 noch knapp 16 Prozent, so wird sie sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. In Österreich wird 2030 bereits ein Drittel der Österreicher (ca. 2,8 Millionen Millionen) über 60 Jahre alt sein, besagen Schätzungen. Das ergibt unterm Strich eine Zielgruppe mit großer Kaufkraft, für die IT-Produkte und -Services, die das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern, sehr wichtig werden.

Testregion im Burgenland

In der benefit-Testregion „Leichter Wohnen“ im Burgenland wird bereits praxisnah an einer Smart-Home-Zukunft, die auf die Bedürfnisse einer älteren Zielgruppe zugeschnitten ist, geforscht. 50 betreute Wohneinheiten, in denen Senioren über 70 weitgehend eigenständig leben, werden dort mit  so genannten AAL-Technologien ausgestattet: AAL steht für „Ambient Assisted Living“ (altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben) und kann unterschiedlichste Ausprägungen in den vier Kernbereichen Sicherheit, Komfort, soziale Interaktion und Gesundheit haben.

So ist es etwa möglich, dass Blutdruckdaten per Internet direkt an den Hausarzt gesendet werden, man die Enkerl anruft, indem man das Handy einfach an ein Foto mit Chip hält, eine Stimme daran erinnert, dass man vergessen hat, den Herd abzudrehen oder man Licht und Temperatur per Smartphone steuern kann – der Fantasie sind dank der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien keine Grenzen gesetzt.

Spannend auch für Start-ups

Das Thema Smart Home ist gerade auch im Start-up-Bereich, wo große IT-Riesen wie Google (Nest) oder Apple (HomeKit) sehr schnell ihre Produkte und Services vorantreiben, sehr interessant. Auch in Österreich gibt es Jungfirmen, die an intelligenten Türschlössern und Software-Plattformen für das intelligente Eigenheim arbeiten. Sie haben die Chance, eine Nische zu besetzen und ihre Technologien von Österreich aus international zum Erfolg zu führen.

Am 17. Dezember veranstaltet die FFG die Auftaktveranstaltung für die Ausschreibung der österreichischen F&E-Förderungsschiene „IKT der Zukunft: benefit – Demografischer Wandel als Chance“, die mit einem Budget von zwei Millionen Euro dotiert ist. Einreicher beim benefit-Programm können Unternehmen, Forschungseinrichtungen, EinzelforscherInnen, Daseinsvorsorger, EndanwenderInnen (ältere Menschen, NGOs, Interessensvertretungen, etc.), öffentliche Bedarfsträger (Länder, Gemeinden) und Arbeitsgemeinschaften sein. Das benefit-Programm ist ein Best Practice der Open-Innovation-Strategie der Bundesregierung, die zum Ziel hat, Österreich bis 2030 zum führenden Standort für Forschung und Entwicklung zu machen.

Dieser Beitrag entstand in redaktioneller Unabhängigkeit mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit).

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