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OÖ HightechFonds steigt bei Startup Pixelrunner ein

Pixelrunner in Berlin © tech2b
Pixelrunner in Berlin © Pixelrunner/tech2b

Das oberösterreichische Startup Pixelrunner hat sich frisches Kapital beim OÖ HightechFonds geholt. Der Fonds steigt im Zuge der Kapitalerhöhung mit 20,4 Prozent bei dem Jungunternehmen ein – über die Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Erst kürzlich hatte das Gründerteam rund um Rainer Kargel die Anteile früherer Investoren zurückgekauft, darunter auch Startup300.

Das Businessangel-Netzwerk war im Zuge des Auftritts von Pixelrunner in der TV-Show  „2 Minuten 2 Millionen“ bei Pixelrunner eingestiegen (Trending Topics berichtete). „Wir wollten unsere Gesellschafterstruktur bereinigen“, erklärt Kargel im Gespräch mit Trending Topics. Mit dem Investment des OÖ HightechFonds habe der Exit von Startup300 und anderen Gesellschaftern nichts zu tun gehabt.

Patentierter „Landschaftsdrucker“

Das frische Kapital will das 2016 gegründete Unternehmen vor allem in den Ausbau des Teams und die technologische Weiterentwicklung stecken. „Wir haben heuer bewiesen, dass das Produkt funktioniert“, sagt Kargel. Der Pixelrunner druckt Motive wie Bilder oder Firmenlogos in Farbe oder Schwarzweiß auf (fast) jeden Untergrund wie etwa Asphalt oder Gras – und das in einer Dimension, die gleich mehrere Fußballfelder umfassen können. Für die Sprühtechnologie des „Landschaftsdruckers“ hat sich das Startup ein Patent gesichert.

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Vom Prototypen zur Serienreife

Um die 20.000 Quadratmeter hat Pixelrunner bisher besprüht, schätzt Kargel – vor allem auf Sportveranstaltungen wie Marathons oder Rennsport-Events. Die Kosten dafür hängen stark von dem jeweiligen Projekt ab, durchschnittlich bewege sich der Branding-Service aber im Bereich von 10.000 Euro bis 20.000 Euro. „Im Zuge der Internationalisierung wollen wir den Roboter aber direkt vertreiben“, erklärt der Gründer seine Pläne. Dazu muss das Gerät, von dem es bisher nur Prototypen gibt, zur Serienreife gebracht werden. Genau dafür braucht das Jungunternehmen frisches Kapital. Derzeit wird das Gerät vollständig in Österreich produziert – die Roboterbasis stammt von der Tiroler Firma Mattro.

Ziel: American Football in den USA

Das Team mit dem Pixelrunner will zunächst in die Nachbarländer Österreichs expandieren, weil dort der notwendige Service noch aus Österreich erfolgen kann. „Beispielsweise in UK bräuchten wir schon einen Servicepartner und müssten Infrastruktur aufbauen“, erklärt Kargel. Mittelfristig soll der Pixelrunner aber in den USA Karriere machen. Schon bisher ist der Sprüh-Roboter vor allem auf großen Sportevents im Einsatz. Besonders interessant sei er aber für American Football, ist sich der Co-Founder sicher.

Das Branding am Spielfeld muss häufig erneuert werden – ein bisher eher aufwändiger Prozess, der meist händisch mit Schablonen ausgeführt wird. Mit dem Pixelrunner werde das Verfahren wesentlich vereinfacht. Auch der Wintersport sei ein spannender Markt, da der „Landschaftsdrucker“ auch auf Schnee funktioniere.

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