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Online Payment: Wirecard und Klarna gehen Partnerschaft ein

© Klarna

Zwei europäische Bezahl-Riesen kooperieren: Die börsennotierte deutsche Wirecard und das schwedische Fintech Klarna, das mit mehr als 5,5 Milliarden Euro bewertet wird, starten heute eine Partnerschaft. In neun Ländern, darunter auch in Österreich, werden die drei Klarna-Bezahllösungen (Sofort bezahlen, Kauf auf Rechnung und Ratenkauf) in die Payment-Plattform von Wirecard integriert.

Händler in den neun Ländern Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweiz, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien können diese Integration ab sofort nutzen. Im Laufe des Jahres werden weitere Länder folgen, darunter die USA und Australien. Darüber hinaus decken Wirecard und Klarna jeweilig das Risiko auf Händler- und Verbraucherseite ab, so dass Zahlungen garantiert sind.

Revenue Split bei der Transaktionsgebühr

Für Klarna, das zuletzt ein Investment durch die chinesische Alibaba Group erhalten hat, bedeutet die Kooperation eine Ausweitung der Händlerbasis durch den bestehenden und zukünftigen Wirecard-Händlerpool. „Durch die Kooperation kommen für Klarna eine Vielzahl an Händlern hinzu. Zur genauen Höhe können wir derzeit keine Angaben machen“, sagt Robert Bueninck, Klarna-Geschäftsführer im DACH-Raum. „Es wird einen Revenue Split basierend auf der Transaktionsgebühr geben. Wie dieser genau ausgestaltet, können wir derzeit nicht kommunizieren.“

Händler, die bereits Wirecard einsetzen, erhalten also nun die Möglichkeit, zu den bestehenden Bezahlmethoden (z.B. Kreditkarte, PayPal) die Klarna-Bezahlmethoden ihren Kunden ebenfalls anzubieten. Dadurch sollen sie ihr Transaktionsvolumen, Umsatz und die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern können, versprechen die beiden Partner.

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