Channel

Crypto

Krypto-Kunst

Online-Marktplatz eBay steigt ab sofort ins NFT-Geschäft ein

eBay: Bietet ab jetzt NFTs an © eBay
eBay: Bietet ab jetzt NFTs an © eBay

Der Hype um Non-Fungible Tokens (NFTs) in der Krypto-Szene reißt weiterhin nicht ab. Es gibt bereits mehrere Online-Marktplätze für die Crypto-Token, die den Besitz eines Kunstwerk auf eine Blockchain schreiben und somit bestätigen, beispielsweise die österreichische Plattform Portal (Trending Topics berichtete). Nun will auch der Online-Marktplatz eBay ein Stück vom Kuchen haben. Auf der Plattform sind NFTs ab jetzt neben physischen Waren käuflich. eBay erlaubt „vertrauenswürdigen“ Verkäufern, digitale Repräsentationen von unterschiedlichen Dingen anzubieten.

Mintastic: Neuer Grazer NFT-Marktplatz setzt auf Flow statt Ethereum

eBay bietet noch keine Krypto-Zahlungen

„eBay war immer die weltweit erste Anlaufstelle für den Kauf und Verkauf von einzigartigen und schwer zu findenden Objekten. Wir haben auch in Zukunft weiterhin das beste Angebot für Sammler von Dingen aller Art – ob physisch oder digital. NFTs bieten Zugang zu einem breiteren Publikum an Käufern und Künstlern. Genau wie digitale Veröffentlichungen Autoren mehr Aufmerksamkeit verschafft haben, werden digitale Sammlerstücke Künstlern mehr Möglichkeiten bieten“, heißt es in einem Blog-Posting von eBay.

Bezahlen können Kunden für NFTs vorerst nur klassisch mit der Kreditkarte oder dem PayPal-Account. Abrechnungen mit Kryptowährungen sind auf eBay noch nicht möglich. Allerdings hat eBay CEO Jamie Iannone vor Kurzem gegenüber dem Sender CNBC eingeräumt, dass es so eine Option in Zukunft geben könnte. Zu Anfang sollen NFTs auf dem Online-Marktplatz nur aus den Kategorien Kunstwerke, Sammelkarten, Musik und Unterhaltung stammen.

Beeple: NFT wird in Kunstauktion um 69 Mio. Dollar verkauft

Weiterhin hohe Auktionspreise für NFTs

Das Unternehmen will die Kategorien in Zukunft ausweiten. Nach eigenen Angaben sammelt eBay User-Feedback über das momentane Angebot an NFTs. Künftig will die Plattform laut dem Blog-Posting auch sogenannte „Blockchain-getriebene Sammlerstücke“ anbieten. Das Unternehmen hat jedoch keine Angaben darüber gemacht, um was es sich dabei, außerhalb von NFTs, handeln könnte.

Auch wenn viele Kritiker und sogar Szene-Größen wie Beeple NFTs für eine Blase halten (Trending Topics berichtete), ist die Nachfrage nach digitalen Kunstwerken weiterhin hoch. Erst am Dienstag Abend wurden bei einer Versteigerung im Auktionshaus Christie’s neun NFTs des Marktplatzes CryptoPunks versteigert. Die Pixel-Porträts stammen alle aus der Sammlung der CryptoPunks-Gründer Matt Hall und John Watkinson. Gemeinsam haben die Kunstwerke eine Summe von insgesamt 16,9 Millionen Dollar erzielt. Das reicht zwar nicht an die Rekordsumme von 69 Millionen Dollar, die Beeple mit seinem Werk „Everydays: The First 5000 Days“ erreicht hat. Dennoch ist es seither der erste größere NFT-Verkauf.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen

Mehr von Trending Topics