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Studie

Österreich zählt EU-weit den höchsten Anteil bei Elektroautos

Ja, auch Teslas können geladen werden. © Smatrics
Ja, auch Teslas können geladen werden. © Smatrics

Ende Juni waren 11.860 der 4,87 Millionen Pkw in Österreich reine Elektroautos, zeigt eine neue Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Damit hat das Land mit 1,4 Prozent den EU-weit höchsten Anteil von E-Autos, der EU-Schnitt liegt bei nur 0,4 Prozent. Auf dem zweiten Platz hinter Österreich liegen Frankreich und Schweden mit einem Anteil von 1,2 Prozent.

„Je emissionsärmer die Neuwagen sind, die die Hersteller auf den Markt bringen, umso leichter sind die Klimaziele zu erreichen“, sagt VCÖ-Experte Markus Gansterer. Dem Club zufolge müsste der Verkehrssektor bis 2050 vom Erdöl unabhängig sein, um das Klimaziel von Paris zu erreichen. „Die Energiewende im Verkehr geht derzeit zu langsam voran. Es braucht zusätzliche Instrumente, um die Erdölabhängigkeit des Verkehrs zu reduzieren“, so Gansterer weiter.

Diesel runter von der Straße

In die Pflicht genommen werden sollten die Autohersteller und fordert eine E-Auto-Quote für sie. Nur so könne das Angebot breiter werden, der Wettbewerb steigen und der Preis von Elektroautos für den Endkonsumenten sinken.

Ein Diesel-Pkw verbraucht laut Umweltbundesamt pro Personenkilometer zweieinhalb Mal so viel Energie wie ein E-Pkw. Die CO2-Bilanz der E-Fahrzeuge hängt von der Stromerzeugung ab. Kommt der Strom für E-Autos aus erneuerbarer Energie, dann verursachen Diesel-Pkw pro Personenkilometer rund neun Mal so viel klimaschädliches CO2.

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