Rückblick

ViraTherapeutics, iTranslate, Smartbow: Das sind die österreichischen Exits 2018

© Pixabay
© Pixabay

Zehn Exits österreichischer (Jung-)Unternehmen zählt unsere Liste heuer – das sind in etwa so viele wie vergangenes Jahr. Aber beim Volumen spielt 2018 in einer anderen Liga. Satte 210 Millionen Euro hat sich der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim die Übernahme des BioTechs ViraTherapeutics kosten lassen. Zum Vergleich: Roche hat vergangenes Jahr rund 80 Millionen Euro für mySugr hingeblättert.

Im zweistelligen Millionenbereich gab es in Österreich heuer gleich einige Exits. Die genauen Summen sind zwar nicht bekannt, der zweite Platz dürfte aber an iTranslate oder Smartbow gehen. Auch Nextsense und World4You haben um achtstellige Beträge verkauft, bei Pioneers dürfte es sich um eine Summe im einstelligen Millionenbereich handeln.

Acht Jahre bis zum Exit

Im Schnitt beträgt das Alter der verkauften Unternehmen übrigens rund acht Jahre, und nicht wenige haben in der Zeit eine Pivot hingelegt. Die längste Erfahrung bringen World4You (2003) und iTranslate mit – letzteres wurde 2003 als App-Schmiede Sonico gegründet.

Das sind die Exits des Jahres 2018:

Startup Käufer Vertical Gründung
Conda startup300 (A) Crowdfunding 2013
Denuvo Irdeto (NL) Kopierschutz 2013
iTranslate IAC (US) App (Translation) 2003/2016
Ivary (ehem. Juno) Bloom Diagnostics (Flowerkid) (CH) MedTech 2014
Klaiton Haufe Group (D) Marketplace (Berater) 2015
Nextsense Hexagon (SWE) Messtechnik 2007
Pioneers startup300 (A) Events 2012
Smartbow Zoetis (US) AgTech/IoT 2009/2015
ViraTherapeutics Boehringer Ingelheim (D) BioTech 2013
World4You 1&1 Internet SE (D) Web-Hosting 2003

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen