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Öklo, Push Brush und Billitii stauben bei „2 Minuten 2 Millionen“ 750.000 Euro ab

"2 Minuten 2 Millionen" auf der Leinwand im Spacelend in Graz. (c) Trending Topics
"2 Minuten 2 Millionen" auf der Leinwand im Spacelend in Graz. (c) Trending Topics

Die sechste Folge der fünften Staffel „2 Minuten 2 Millionen“ war für drei der fünf Startups ein Erfolg: je 300.000 Euro gingen an die Bio-Alternative zum „Dixi-Klo“, Öklo, und die Zahnpasta-Bürsten-Kombi Push Brush. Die Chat-App Billitii konnte 150.000 Euro lukrieren. Für Lacher sorgte diesmal Niko Bogianzidis mit seiner mobilen Festival-Toilette Öklo.

Kein Scheißgeschäft

„Wir machen Scheiße zu Geld“, beginnt Bogianzidis seinen Pitch. Die Aufmerksamkeit der Investoren hat er sofort, das Verständnis leider nicht: Heinrich Prokop zweifelt an der Logistik bei der Entleerung der Öko-Toiletten. Auch Michael Altrichter ist skeptisch, lässt sich aber zu einem Wortwitz hinreißen: „Für mich ist nicht greifbar, was man aus der Scheiße machen kann“. Hans-Peter Haselsteiner reißt schließlich das Ruder herum und bietet 300.000 Euro für 26,1 Prozent an. Die Bedingung ist eine technische Änderung an der Toilette. Haselsteiner kann auch nicht widerstehen: „300.000 Euro, anstatt ‚da haben wir ein Scheißgeschäft gemacht'“.

„Drücken, Bürsten, Pushbrush“

Für Schmunzeln sorgte bei den Investoren auch der Auftritt des Push-Brush-Teams. „Drücken, Bürsten, Push Brush“, wiederholt die quirlige Begleiterin von Gründer Rene Habinger und führt dabei vor, wie die ungewöhnliche Zahnbürste funktioniert. Push Brush kombiniert Zahnpastatube und Zahnbürste – drückt man auf den Hals des Bürstenkopfes füllen sich die Borstenzwischenräume automatisch mit Zahnpasta. Zunächst herrscht wieder Skepsis, aber dann schlägt Haselsteiner erneut zu: für die qualifizierte Minderheit von 25,1 Prozent lässt er 300.000 Euro springen. Daniel Zech von Seven Ventures schlägt noch ein Werbevolumen von 100.000 Euro für vier Prozent darauf.

Billitii: Verdient man damit Geld?

Der dritte Sieger des Abends war Horst Eckstein mit seinem Startup Billitii. Die App vernetzt Menschen mit Beeinträchtigung, damit Fragen des Alltags schneller geklärt werden können: „Wie baue ich ein Fahrrad für den einarmigen Betrieb um?“ oder „Wo finde ich barrierefreie Restaurants in Graz?“.  Verdient man damit Geld?, wollen die Investoren sofort wissen. „Wenn sie sich aufs Geschäftsmodell einschießen, wird es zach“, kommentiert Eckstein beim Public Viewing von „2 Minuten 2 Millionen“ mit Billitii, Up to Eleven und Trending Topics am Dienstagabend im Spacelend in Graz.

Diskussion mit Matthias Ruhri (Up to Eleven, Sara Grasel (Trending Topics) und Horst Eckstein (BiLLitii). (c) Trending Topics
Diskussion mit Matthias Ruhri (Up to Eleven, Sara Grasel (Trending Topics) und Horst Eckstein (BiLLitii). (c) Trending Topics

Monate, bis der Deal unter Dach und Fach ist

Und genau das taten sie auch. Eckstein schlägt sich gut: „Die Fragen kommen ja nicht überraschend“. Er will mit Premium Paketen bis zu 30.000 Euro Umsatz pro Monat machen. Altrichter schlägt schließlich mit 25,1 Prozent um 150.000 Euro zu. Bis ein solcher Deal wirklich unter Dach und Fach ist, vergehen abseits von der Show Monate, erklärt Up-to-Eleven-Chef Matthias Ruhri beim Public Viewing. So auch bei Billitii: Der Deal ist noch immer nicht vollständig abgeschlossen.

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