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fiskaly: Das Wiener Startup, das papierlose Belege sogar in die Autos von Uber brachte

Patrick Gaubatz und Simon Tragatschnig, die Gründer von Fiskaly. © Fiskaly
Patrick Gaubatz und Simon Tragatschnig, die Gründer von Fiskaly. © Fiskaly

Es ist noch nicht einmal zehn Monate her, als das Wiener Startup Obono auf der Bühne des T-Centers stand und den ersten Preis des TUN-Awards entgegen genommen hat (Trending Topics berichtete). “Wir haben auch eine kleine Überraschung mit: „Wir starten am nächsten Montag in Deutschland, da können wir das Preisgeld gut brauchen“, verkündeten die Gründer damals, die für ihre mobile Registrierkasse ohne Papierbelege mit dem Nachhaltigkeitspreis der Magenta Telekom (damals noch T-Mobile) ausgezeichnet und mit 25.000 Euro belohnt wurden.

Seither ist ordentlich viel passiert. Obono ist nunmehr die Marke der dieses Jahr gegründeten fiskaly GmbH, hinter der das Team der Gründer Patrick Gaubatz und Simon Tragatschnig und CEO Johannes Ferner steht. Das junge Startup hat im Sommer eine kleine Finanzierungsrunde mit Business Angels gemacht, ist gerade dabei, den anvisierten deutschen Markt zu erobern. Denn dort müssen Unternehmer Barumsätze einzeln erfassen und den Kunden einen Beleg darüber aushändigen – und mit Hilfe von fiskaly kann dieser Beleg papierlos via SMS, Whatsapp, Facebook Messenger, E-Mail oder NFC von Smartphone zu Smartphone geschickt werden. Das kann dabei helfen, viel Papier zu sparen, das ohnehin meistens im nächsten Mülleimer landet.

TUN-Award als wichtiger Meilenstein

„Der erste Platz beim TUN-Awards war ein wichtiger Meilenstein für uns“, sagt Ferner im Gespräch. „Dank dem Preis konnten wir wirklich wertvolle Kontakte zu Medien, Partnern und Händlern herstellen.“ Mittlerweile haben mehr als 100 Kassenanbieter die Softwarelösung des Wiener Teams integriert, das von damals drei auf nunmehr 14 Team-Mitglieder angewachsen ist. „Wir expandieren derzeit stark nach Deutschland“, sagt Ferner – also dem Land, wo die Magenta-Mutter Deutsche Telekom Marktführer ist. In Deutschland gilt die so genannte Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) ab 1. Jänner 2020 – und fiskaly will dort eine tragende Rolle spielen.


TUN-Fonds: Magenta Telekom vergibt 50.000 Euro an Sustainability-Projekte

Einreichfrist für Startups bis zum 22. November 2019
Alle Infos unter: http://tun.magenta.at


„In Deutschland haben wir bereits einige große Partner wie Oracle gefunden. Das ist ein riesiger Markt für uns, von dem wir uns viel erwarten“, sagt Ferner. Die neue Gesetzgebung spielt dem Wiener Startup dabei in die Hände – sie sind damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort. „Wir wollen, das der elektronische Beleg in der gesamten Landschaft von Kassensystemen verfügbar ist.“

Bargeldzahlungen bei Uber ermöglicht

In Österreich konnte sich fiskaly bereits gut etablieren. Hierzulande ist die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) bereits seit 1. April 2017 aktiv, das hat dem Startup den Weg geebnet. Die mobile Registrierkasse Obono fährt mittlerweile sogar bei Uber, Taxify (Bolt) oder Holmi mit. Das ermöglicht, dass die Fahrten-Dienste im Auto auch Bargeld annehmen können – zuvor war es nur möglich, in den Apps mit Kreditkarte den Fahrpreis zu begleichen. Da Österreich und Deutschland nach wie Länder sind, in denen Konsumenten gerne mit Bargeld zahlen, macht die Lösung des Wiener Startups vor allem dort viel Sinn.

Auch im Bereich von Kryptowährungen ist fiskaly mittlerweile tätig. In einer Partnerschaft mit dem niederösterreichischen Startup Salamantex ist es Ferner und seinem Team gelungen, eine gesetzeskonforme Dokumentation von Zahlungen mit Bitcoin und Co. in Geschäften zu ermöglichen.

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