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Nubank: Brasilianische Neobank holt 400 Millionen Dollar Investment

© Nubank
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Was in Europa N26 oder Revolut ist, ist Nubank in Brasilien. Spätestens jetzt sollte man den südamerikanischen Banken-Challenger am Plan haben. Denn das Unternehmen rund um CEO David Velez hat sich von Investoren frische 400 Millionen Dollar besorgt, die nun in den weiteren raschen Ausbau der digitalen Bank investiert werden. Die Bewertung liegt bei mittlerweile 25 Milliarden Dollar, insgesamt sind nun 1,2 Milliarden Dollar in das Fintech geflossen.

Unter den neuen und bestehenden Investoren finden sich große Namen wie GIC aus Singapur, Whale Rock, Invesco, Tencent, Dragoneer, Ribbit Capital und Sequoia Capital – bei letzterer Investmentfirma war Velez zuvor tätig. Nubank ist damit eine Hausnummer größer als europäische Challengerbanken, die bei ihren letzten Finanzierungsrunden mit 5,5 (Revolut) bzw. 3,5 Milliarden Dollar (N26) bewertet wurden. Auch die Nutzerzahlen sind deutlich größer: Nubank hält eigenen Angaben zufolge bei 34 Millionen User, während N26 zuletzt etwa 7 Millionen User kommunizierte.

Nubank ist damit, gemessen an seinen Nutzern, die größte digitale Bank der Welt und die viert wertvollste Finanzfirma Südamerikas. Hauptsitz ist in São Paulo, nach dem brasilianischen Heimatmarkt wurde nach Mexiko, Argentinien und Kolumbien expandiert. Gegründet wurde das Fintech 2013, 2014 startete es mit einer Kreditkarte. Dann wurde drum herum eine Full-Service-Bank gebaut, die heute von Büros in São Paulo, Berlin, Mexico City und Buenos Aires betrieben wird.

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