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Bitcoin: OeNB-Chef Nowotny drängt EZB zu strikterem Vorgehen gegenüber Kryptowährungen

Europäische Zentralbank in Frankfurt. © European Central Bank
Europäische Zentralbank in Frankfurt. © European Central Bank

Ewald Nowotny, EZB-Ratsmitglied und Chef der österreichischen Nationalbank, hat auf einer Konferenz in Florenz strengere Regulierungen der Europäischen Zentralbank gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen angeregt. Nowotny vertrat auch in der Vergangenheit eine entschiedene Rolle gegenüber Bitcoin und rügte vor einigen Wochen sogar den Post-Vorstand Georg Pölzl wegen der Kooperation mit der Krypto-Börse Bitpanda (Trending Topics berichtete).

Vorbild China?

Nowotny wünsche sich nach dem Vorbild Chinas ein komplettes Verbot des Handels in der Euro-Zone. China hatte Anfang September erst die Finanzierung via ICO verboten, um Ende Oktober auch den nationalen Tauschbörsen den Riegel vorgeschoben (Trending Topics berichtete). Das Verbot hatte den Effekt, dass sich der Handel nach Japan und Südkorea verlagerte, deren Regierung eine liberale Gangart gegenüber den digitalen Währungen bevorzugen.

Keine konkreten Maßnahmen bekannt

Nowotny führte weiter aus, dass eine verstärkte Regulierung des stark wachsenden Marktes helfen würde, die finanziellen Risiken einzudämmen, die das hochspekulative Segment mit sich bringen würde. Von Seiten der österreichischen Nationalbank hieß es, dass das Thema Kryptowährungen  „sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene immer wieder heiß diskutiert werde, allerdings weder konkrete Maßnahmen, noch ein Fahrplan für ein Bitcoin-Verbot feststehen würden.“

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