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Nissan Leaf: Japanischer Autokonzern versucht sich in einem Angriff auf Teslas Model 3

Teaser-Bild des kommenden Nissan Leaf. © Nissan
Teaser-Bild des kommenden Nissan Leaf. © Nissan

Zwar ist der Nissan Leaf das bis dato meist verkaufte Elektroauto der Welt, aber wie lange noch? Mit seinem Model 3 hat Tesla dieses Jahr einen absehbaren Verkaufsschlager hingelegt und 500.000 Vorbestellungen erhalten. Nissan, in der Allianz mit der französischen Renault der viertgrößte Autohersteller der Welt hinter Volkswagen, General Motors und Toyota, will sich von Tesla nicht den Rang ablaufen lassen.

Deswegen wird seit Monaten für die zweite Generation des Nissan Leaf getrommelt, die am 6. September vorgestellt und dann ab Anfang 2018 bei den Händlern eintreffen soll. Kantiger als das Vorgängermodell soll er werden, mit neu designtem Kühlergrill und Scheinwerfern. Die wichtigsten Neuerungen stecken aber in Inneren des Wagens: So soll die Kapazität der Batterie (1. Generation mit 24 kWh oder 30 kWh bzw. maximaler Reichweite von 250 Kilometern) auf 60 kWh verdoppelt werden. Dann könnte eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern erreicht werden. Bestätigt sind diese Gerüchte allerdings nicht.

Teilautonomes Fahren mit an Bord

Neben der Batterie will Nissan auch teilautonomes Fahren des Leaf ermöglichen, so Brancheninsider. Das so genannte ProPILOT-System, das bereits im Sommer 2016 vorgestellt wurde und im Modell „Serena“ zum Einsatz kommt, soll das Auto selbstständig in der Spur halten können. Bei Kreuzungen, Weggabelungen etc. ist dann der Fahrer am Steuer gefragt. Abzuwarten gilt, in welchen Ländern der Autopilot zu haben ist.

Spannend bleibt, wie viel Nissan für das Elektroauto haben will. Der Preis soll unter 40.000 Dollar bleiben. Die erste Version des Leaf ist in Österreich ab etwa 23.000 Euro zu haben, allerdings kommen da noch monatliche Gebühren für die Batteriemiete dazu. Auch beim Tesla 3, der immer mit einem Preis von rund 30.000 Euro kommuniziert wurde, zeigte sich schnell, dass der Endpreis schnell Richtung 50.000 Euro gehen kann, wenn man sich den Autopiloten, die Software für autonomes Fahren und das Premium-Package inklusive Glasdach dazu nehmen will.

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