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Niederösterreich: 20.000 Euro für kleine Firmen mit innovativen Projekten

NÖ-Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger und Sören Lex, Gründer und Geschäftsführer von Plasticpreneur. © NLK Reinberger
NÖ-Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger und Sören Lex, Gründer und Geschäftsführer von Plasticpreneur. © NLK Reinberger

Neben den Hilfspaketen der Bundesregierung gibt es mittlerweile immer mehr Förderungen, die einzelne Bundesländer in Österreich auflegen, um Innovationen während der Corona-Krise nicht sterben zu lassen. Nachdem Oberösterreich ein eigenes Hilfspaket für Startups aufgelegt hat (Trending Topics berichtete), hat nun das Land Niederösterreich bekannt gegeben, Betriebe bei ihren Forschung- und Entwicklungsprojekten unterstützen zu wollen.

Konkret gibt es bis zu 20.000 Euro für kleine Unternehmen, die durch Liquiditätsengpässe gezwungen sind, ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu bremsen. „Wir haben schon aus der Wirtschaftskrise 2008 gelernt, dass Unternehmen, die einen hohen Forschungsanteil aufweisen, wieder schneller aus der Krise kommen. Diesen Vorteil will das Land Niederösterreich nutzen und stellt den heimischen Kleinbetrieben unbürokratisch schon zu Projektbeginn Fördermittel für Forschungs-und Entwicklungsprojekte zur Verfügung“, so Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

16.000 Euro Vorschuss

Die Förderung sollen Startups sowie Kleinunternehmen aus Niederösterreich bekommen, „die in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt als Ergebnis neue Produkte, Dienstleistungen oder technische Verfahren“ kreieren, heißt es. Damit die Unternehmen das Fördergeld schnell bekommen, soll es bereits zu Projektbeginn einen Vorschuss von bis zu 16.000 Euro geben. Diese Regelung gilt auch für bereits genehmigte F&E-Kleinprojekte. Thematisch soll es keine Einschränkungen geben, auch Kooperationen mit anderen Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern sind erlaubt.

Um potenziellen förderbaren Firmen eine Idee zu geben, was mit dem öffentlichen Zuschuss umgesetzt werden kann, nennt die niederösterreichische Landesregierung das Beispiel plasticpreneur. Das Wiener Neustädter Startup stellt prinzipiell mit Hilfe von Kunststoff-Recycling einfache Alltagsgegenstände her. Während der Corona-Krise hat das Jungunternehmen begonnen, Gesichtsschilder zu produzieren, und hat in den letzten drei Wochen von 5 auf 12 Mitarbeiter aufgestockt. Weitere Beispiele, die förderbar sind, sind etwa Sensoren-entwicklungen oder Ticketinglösungen.

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