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Neuer „Austrian Startup Monitor“ wird die Startup-Landschaft Österreichs vermessen

Markus Raunig, Geschäftsführer von AustrianStartups. © AustrianStartups
Markus Raunig, Geschäftsführer von AustrianStartups. © AustrianStartups

Markus Raunig ist seit etwas mehr als einem Jahr Chef von „Austrian Startups“ und hat dem Verein nun ein neues Gesicht verpasst. „Bisher hat uns jeder, den ich gefragt habe, anders eingeordnet“, sagt Raunig im Gespräch mit Trending Topics. „Deshalb war es wichtig, unser Profil und unseren Fokus zu schärfen“. Austrian Startups soll ein unabhängiger Think Tank sein, der der Community, der Regierung und Organisationen beratend zur Seite steht. „Wir wollen keine Interessensvertretung sein“, so Raunig. „Wir wollen nicht nur vorhandene Meinungen verstärken“.

Anfang Sommer kommt der „Austrian Startup Monitor“

Ein erster Schritt ist die Vermessung der österreichischen Startup-Szene. Zu Startup-Gründungen gibt es keine offiziellen Zahlen, da die offizielle Statistik Startups nicht gesondert ausweist. Der European Startup Monitor hat sich Österreich zuletzt 2016 gewidmet. Für heuer hat sich Austrian Startups daher zum Ziel gesetzt, einen eigenen „Austrian Startup Monitor“ zu erstellen. Der Report wird von AIT und WU Gründerzentrum durchgeführt und basiert auf einer Befragung von Startups und anderen Playern, die bis 8. April durchgeführt wird. Anfang Sommer soll die Studie veröffentlicht werden.

Der „Austrian Startup Monitor“ soll nicht nur Zahlen liefern, sondern auch drängende Fragen beantworten, wie der nach dem nachhaltigen Einfluss von Startups auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Weitere wichtige Themen sind die Zusammenarbeit von großen Firmen und Startups, die Rolle von Business Angels und die Entwicklung von Geschäftsmodellen.

Zusammenarbeit mit Regierung „ausbaufähig“

Raunig freut sich, dass die umfangreiche Studie so viele Unterstützer gefunden hat. Finanziert wird der „Austrian Startup Monitor“ von Wirtschafts- und Infrastrukturministerium, der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer Österreich, der Wirtschaftskammer Wien, dem AWS, dem Rat für Forschung & Technologieentwicklung, der FFG und der Wirtschaftsagentur. Die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung bezeichnet Raunig als noch ausbaufähig: „Im Regierungsprogramm wurden einige wichtige Punkte aus unseren Forderungen aufgegriffen – jetzt hoffen wir auf die Umsetzung“.

Neue Event-Reihe für Scaleups

Austrian Startups will sich auch grundsätzlich inhaltlich neu aufstellen. „Wir wollen den Startup-Mindset in Österreich in breitere Schichten tragen und über unsere Community hinauswachsen“, so Raunig. Er will dem Umstand Rechnung tragen, dass sich Community und Ökosystem in den fünf Jahren seit der Gründung von Austrian Startups stark verändert haben: „Es wird zum Beispiel ab Mai ein Eventformat für Later-Stage-Startups in kleinerem Rahmen geben“. Der sehr gut besuchte „Austrian Startup Stammtisch“ konzentriert sich thematisch bisher vor allem auf die Seed-Phase.

 

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