IAB Whitepaper

Native Advertising: So funktioniert In-Stream-Werbung in Online-Shops, Social Media und News-Seiten

Keine Unbekannten: App Install Ads bei Facbook. © Facebook, Montage: J. Steinschaden
Keine Unbekannten: App Install Ads bei Facbook. © Facebook, Montage: J. Steinschaden

Im Digitalen leben wir in einer Feed-basierten Welt – diesen Standsatz hört man in der Online-Branche derzeit des Öfteren. Gemeint sind mobil optimierte Online-Angebote, die ihre Inhalte (ob Produkte in Online-Shops oder Artikel auf News-Seiten) in Listen anzeigen, die man nach unten nahezu endlos durchscrollen kann. Twitter, Facebook, Google, Yahoo oder auch immer mehr Nachrichten-Angebote setzen zur Montarisierung ihrer Angebote auf so genannte In-Stream-Ads, die sich in diesen Listen nativ unter den restlichen Content mischen, der redaktionell aufbereitet, von Algorithmen aggregiert oder von Nutzern generiert wird.

Das International Advertising Bureau (IAB), also die Interessensvertretung der in der Digitalbranche tätigen Publisher und Werber, gibt nun in einem neuen Whitepaper (PDF) Überblick über die verschiedenen Arten dieser In-Stream-Ads.

Social Media, Produkte und Content

Unterschieden wird dabei zwischen drei Typen von Feeds, in denen die nativen Ads auftauchen können: Social Feeds (z.B. Twitter, Facebook Tumblr), Content Feeds (z.B. News-Seiten, Blogs) und Product Feeds (z.B. Amazon, Etsy, Bay, willhaben.at). In diesen Feeds (oft auch Streams genannt) finden sich derzeit vor allem diese vier Arten von Werbung:

  • Story Ads: Sie verlinken auf Artikel und andere redaktionelle Inhalte
  • Video Ads: Bewegtbildwerbung, die verlinkt ist oder sich im Feed direkt abspielen lässt (z.B. Facebook Video-Ads)
  • App Install Ads: Sie verlinken auf die App Stores und helfen dabei, dass User neue Apps einfach und schnell installieren können (z.B. bei Facebook, Twitter oder Pinterest zu finden)
  • Product Ads: Produkte werden beworben, die nach einem Klick in einem Online-Shop gekauft werden können. Google, Facebook oder Twitter arbeiten daran, dass Produkte direkt über „Buy Buttons“ auf ihren Angeboten gekauft werden können, ohne dass der User einen Online-Shop besuchen muss

Das Whitepaper beschreibt in Grafik wie diesen, wie die Ads angezeigt werden und welche Aktionen danach gesetzt werden können:

© IAB
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Unter den Mitgliedern des IAB Austria finden sich unter anderem A1 Telekom Austria, Siemens, Media-Saturn, der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), Google, Microsoft, ORF-Enterprise, ProSiebenSat.1 Puls 4, styria digital one oder die Österreichische Post.

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