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N26 integriert mit Simplesurance Versicherungen in seine App

© N26
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Nach dem Boom der Neobanken ist auch ein Ruck durch den Insurtech-Bereich gegangen – und jetzt wachsen die beiden Bereiche zusehends zusammen. Wie die Challenger-Bank N26 soeben bekannt gegeben hat, ist sie eine Kooperation mit Simplesurance aus Berlin eingegangen. Kunden in Deutschland können sich ab sofort direkt in der N26-App eine Smartphone-Versicherung holen (ab 6 Euro pro Monat), weitere Angebote sollen folgen.

N26 zählt eigenen Angaben zufolge sieben Millionen Kunden in 25 Ländern – diese bekommen nun teilweise Zugang zu den digitalen Versicherungsleistungen des neuen Partners. Geplant sind in Folge auch private Haftpflicht-, Hausrat-, Lebens-, Reise-, Haustier-, Fahrrad- und Elektronikversicherungen, die man direkt in der App abschließen kann. Generell passt das zur Strategie von N26, als Plattform für zusätzliche Services zu fungieren. So gibt es etwa auch mit Wise (Ex-TransferWise) eine Kooperation für günstige Auslandsüberweisungen.

Großer Markt

Potenzial gibt es für den neuen Geschäftsbereich. Laut N26 gibt jeder Europäer Im Durchschnitt pro Jahr über 2.000 Euro für Versicherungen aus. Insgesamt kommt der Versicherungsmarkt so auf ein jährliches Volumen von 1,3 Billionen Euro, also durchaus ein vielversprechendes Betätigungsfeld für N26 als auch Simplesurance.

Wie aktuell bei vielen anderen Scale-ups in Europa stehen die Zeichen bei N26 derweil auf Börsengang. Gegenüber der FAZ sagte Mitgründer und CEO Maximilian Tayenthal, dass man sich darauf vorbereite, 2022 an die Börse zu gehen.

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