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N26 macht Supermarktkassen in Österreich zu „Bankomaten“

© N26
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Bei der Drogeriekette dm geht es bereits seit 2018, jetzt kommen Filialen der Rewe Group dazu: Mit Cash26 bietet die Challenger-Bank N26 einen Dienst für seine Nutzer an, mit dem man an den Kassen von Supermärkten Geld auf sein Konto ein- und ausbezahlen kann. Da das Startup aus Berlin, das die beiden Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal 2013 gründeten, über keine eigenen Standorte verfügt, ist diese Partnerschaft wichtig, um die eigenen Kunden den Zugang zu Bargeld und vor allem das Einzahlen von Cash auf ihr Konto zu ermöglichen.

Gebühren ab 100 Euro

Der Dienst, der Cash26 heißt, ist nun in rund 1.500 Filialen von Billa, Merkur und Penny verfügbar. Den Betreibern zufolge funktioniert er folgendermaßen:

„Um sich Bargeld ein- oder auszahlen zu lassen, wählen die N26-Nutzer über die App einfach die Einzahlungs- oder Abbuchungs-Funktion aus, geben einen Betrag ein und lassen sich einen Strichcode erstellen. Dieser muss dann nur noch an der Kasse vorgezeigt und eingescannt werden. Der Umsatz wird innerhalb von Sekunden direkt in der App angezeigt. Die Nutzer können bis zu € 900 innerhalb von 24 Stunden und bis zu € 200 pro Transaktion abheben sowie bis zu € 999 innerhalb von 24 Stunden einzahlen. Dabei können bis zu € 100 im Monat kostenfrei eingezahlt werden. Für Beträge über € 100 wird eine Gebühr von 1,5 % des eingezahlten Betrags berechnet und vom Konto abgebucht.“

An Geldautomaten kann man mit der N26-Karte natürlich auch Geld beheben, und zwar an rund 8.600 Standorten österreichweit. Zusammen mit den dm-Filialen kommt Cash26 nun in rund 1.900 Supermärkten zum Einsatz. „Mit Cash26 haben wir gezeigt, dass Innovation und Flexibilität auch ohne ein kostenintensives Filialnetz möglich ist“, sagt Georg Hauer, General Manager für N26 Österreich.

Rennen mit Revolut

Am österreichischen Markt liefert sich N26 derzeit einen Wettkampf mit dem britischen Konkurrenten Revolut, der ein eigenes Büro in Wien eröffnet (Trending Topics berichtete). Während Revolut in Österreich rund 300.000 Nutzer zählt, weist N26 keine lokalen Nutzerzahlen aus – sieht sich aber als Marktführer hierzulande (Trending Topics berichtete).

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