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myVeeta: Wiener HR-Startup bezahlt seine Mitarbeiter ab sofort nur noch in Bitcoins

Das myVeeta-Team. © myVeeta
Das myVeeta-Team. © myVeeta

Das Wiener HR-Startup myVeeta, das seit Anfang 2016 Unternehmen in der DACH-Region bei der Personalsuche hilft, geht neue Wege. Die Firma, die Ende 2017 ein Investment aus dem PrimeCrowd-Netzwerk erhalten hat (Trending Topics berichtete), setzt nun  auf eine innovative Form der Lohnabrechnung. Und zahlt ab 1. April 2018 als erstes österreichisches Unternehmen die Gehälter aller Mitarbeiter nur noch in Bitcoins aus.

„myVeeta ist jung und innovativ. Wir versuchen stets neue Standards zu setzten und mit veralteten Traditionen zu brechen. Warum sollten wir da bei der Gehaltsabrechnung aufhören?“, so myVeeta-Geschäftsführer Jan Pichler.

Virtuelle Währung für innovative Mitarbeiter

Die Idee zur neuartigen Bezahlung kam von den Mitarbeitern selbst: „Als junges, modernes Team versuchen wir Innovation bewusst zuzulassen, und möglichst oft ‚out-of-the-box’ zu denken“, erklärt Günther Pfeffer, CTO von myVeeta. „Der Gedanke, das Gehalt in Form von Bitcoins auszuzahlen, kam uns bei der letzten Weihnachtsfeier. Als unser CEO uns dann letzte Woche mitteilte, dass er unsere Idee nun wirklich aufgreifen und in die Tat umsetzten will, waren wir zuerst etwas skeptisch. Aber nach einer offenen Diskussion, bei der alle Bedenken besprochen wurden, war schnell das ganze Team an Board. Schließlich ist es schön, wenn innovative Ideen gehört und ernstgenommen werden – auch nach drei Spritzern“, so Pfeffer.

Nur wer wagt gewinnt

Wer innovativ ist muss, auch risikofreudig sein. Daher stört es die Mitarbeiter keineswegs, dass sich Ihr Gehalt künftig nach dem Kurs des Bitcoins richten wird. Theresa Schneider, Marketing Managerin bei myVeeta, meint dazu: „Ich finde es spannend, dass mein Gehalt jetzt von einem Monat zum anderen steigen könnte. Und der Bitcoin-Kurs entwickelt sich ja laufend nach oben – vielleicht ist das ja die Sparform der Zukunft?“

Anmerkung: Hierbei handelt es sich natürlich um einen Aprilscherz.

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