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Moovit: NĂ€chster Milliarden-Exit fĂŒr ein israelisches Startup

Das FĂŒhrungsteam von Moovit. © Moovit
Das FĂŒhrungsteam von Moovit. © Moovit

Wenn Unternehmer- und Politiker-Delegationen aus aller Welt nach Israel pilgern, dann hat das einen guten Grund: Das kleine Land im Nahen Osten hat immer wieder bewiesen, dass es imstande ist, große Tech-Unternehmen hervorzubringen. Amazon, Apple, Google und Konsorten kaufen hier regelmĂ€ĂŸig ein – und jetzt hat Chip-Riese Intel offenbar wieder einmal zugeschlagen.

Wie derzeit unterschiedliche Tech-Medien ĂŒbereinstimmend berichten, soll Intel rund eine Milliarde Dollar fĂŒr das Mobility-Startup Moovit auf den Tisch legen. Bei Moovit handelt es sich um ein 2012 gegrĂŒndetes israelisches Unternehmen, das vor allem wegen seiner App zum Planen der Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln weltweit sehr beliebt ist. Doch darĂŒber hinaus ist Moovit mit seinen Daten-Diensten fĂŒr urbane MobilitĂ€t auch mit Unternehmen wie Uber oder Microsoft oder mit StĂ€dten wie Pittsburgh oder Palermo ins GeschĂ€ft gekommen. Immer geht es darum, Big Data fĂŒr urbane MobilitĂ€t zu verarbeiten.

Intel bereits als Investor an Bord

Mit Intel hat Moovit nun offenbar einen KĂ€ufer gefunden, der das israelische Startup in seinen israelischen Hub fĂŒr MobilitĂ€ts-Angebote packen will. Der Chip-Riese hat bereits 2017 zugeschlagen und sich um 15,3 Mrd. Dollar das auf autonomes Fahren spezialisierte Unternehmen Mobileye geschnappt. Selbstfahrende Autos gelten als kĂŒnftiges MilliardengeschĂ€ft, und Intel will in dem Bereich offenbar ordentlich mitmischen.

Zu Intel hat Moovit bereits viel Bezug. Intel Capital gehört neben Sequoia, BMW iVentures, NGP, Ashton Kutchers Sound Ventures und anderen bereits zu den Investoren des Übernahmekandidaten, und Amnon Shashua, Senior Vice President von Intel und CEO von Mobileye, sitzt im Board of Directors von Moovit als Beobachter.

Moovit derweil hat eigenen Angaben zufolge rund 800 Millionen Nutzer und bietet seine MobilitĂ€tsdaten in 3.200 StĂ€dten in 103 LĂ€ndern an. Außerdem sollen weltweit 685.000 so genannte „Mooviters“ als Freiwillige dafĂŒr sorgen, dass die Daten in den Apps passen. Moovit bezeichnet das als ein „Wikipedia of Transit“.

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