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Mobility News: GM zeigt autonomes Auto ohne Lenkrad, Ford lässt 11 Mrd. Dollar für E-Mobilität springen

Innenansicht des Konzeptautos "Cruise AV". © General Motors
Innenansicht des Konzeptautos "Cruise AV". © General Motors

Ford: 11 Milliarden Dollar für Elektromobilität

Zuerst waren es „nur“ 4,5 Milliarden, jetzt sind es plötzlich elf Milliarden Dollar. Anlässlich der Autoshow in Detroit hat Bill Ford, Vorstandsvorsitzender des US-Autoriesen Ford, verkündet, die Investments seiner Firma in Elektromobilität ordentlich aufzustocken. Bis 2022 will man nun mehr als zehn Milliarden Dollar in die neue Antriebstechnologie investieren. In den nächsten fünf Jahren sollen 16 rein elektrische Autos und 24 Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt gebracht werden.

Bis dato bietet Ford nur sein beliebtes Modell Focus in der E-Variante an. Anders als andere Hersteller will man aber keine neuen Modelle bringen, sondern bereits am Markt etablierte Fahrzeuge elektrifizieren. Fords direkter Konkurrent General Motors (u.a. mit den Marken Chevrolet, Cadillac oder Buick) hat bereits verkündet, dass man bis 2023 rund 20 E-Modelle launchen will (Trending Topics berichtete).

General Motors: Selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

Dass die Straßen der Zukunft Algorithmen und Robotern gehören, zeigt der US-Autoriese GM. Mit dem „Cruise AV“ hat es ein Konzept eines elektrischen Autos präsentiert, das ohne Lenkrad vor dem „Fahrersitz“ auskommt. Auch Pedale oder Kontrollelemente fehlen, das Display an Bord dient den Fahrgästen eher zu Info- und Entertainmentzwecken. das US-Verkehrsministerium hat GM bereits um Erlaubnis gefragt, den auf dem Elektroauto Chevrolet Bolt basierenden Wagen 2019 auf die Straße zu lassen. Geplant ist, 2.500 „Cruise AV“ im Laufe des Jahres in den USA zu testen.

Der Name „Cruise AV“ kommt nicht von ungefähr. Während AV kurz für „Autonomous Vehicle“ steht, bezieht sich „Cruise“ auf die von GM 2016 zugekaufte Tochterfirma Cruise Automation. Diese ist auf autonomes Fahren spezialisiert und wurde zuletzt durch einen weiteren Zukauf gestärkt: Mit dem Startup Strobe hat man so genannte LIDAR-Technologie geholt. Mit Hilfe von Laserstrahlen wird dabei die Umgebung eines Autos in Echtzeit erkannt (Trending Topics berichtete).

Auto1 bekommt 460 Millionen Euro von Softbank

Das Berliner Startup Auto1 hat Berichten zufolge ein dickes Investment in der Höhe von 460 Mio. Euro durch den Investment-Fonds Vision Fund von Softbank erhalten. Damit sollen weitere Produkte und Dienstleistungen gestartet werden. Bis dato ist Auto1 vor allem durch sein Gebrauchtwagen-Portal wirkaufendeinauto.de bekannt geworden. Erst knapp vor einem Jahr hat Auto1 satte 370 Millionen Euro Investment eingesammelt. Mittlerweile gibt es Gerüchte, dass das Startup an die Börse will.

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