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Mobility News: E-Motoren für Flugzeuge, BMW will E-Mini 2019 bringen, Karten-Dienst Here kauft Software-Firma

Elektro-Konzept des Mini. © BMW Group
Elektro-Konzept des Mini. © BMW Group

BMW sucht Partner für den Elektro-Mini

Ab 2019 will BMW den Mini auch in einer Elektrovariante anbieten. Dafür sucht der deutsche Autohersteller, der dien britischen Kleinwagen 2001 neu auflegte, jetzt einen Produktionspartner. Die Herausforderung ist dabei, Batterien mit entsprechender Reichweite in den relativ kleinen Wagen zu verbauen. BMW waren Berichten zufolge bereits mit dem chinesischen Autokonzern Geely in Verhandlungen. Derzeit kaufen die Münchner ihre Akkus noch bei Samsung in Südkorea und bei Contemporary Amperex Technology (CATL) ein. Doch BMW baut derzeit ein Forschungszentrum auf, in dem ausgelotet werden soll, ob und wie man selbst Akkus in Europa produzieren soll (Trending Topics berichtete).

Softbank bewertet Uber nur mit 46 Mrd. Dollar

Nach dem Bekanntwerden eines Hacks, von dem Daten von 57 Millionen Nutzern betroffen waren, bewertet der japanische Konzern Softbank den Fahrtenvermittler Uber mit nur mehr 46 Milliarden Dollar. Bis dato wurde das „wertvollste Startup der Welt“ von Investoren mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet. Uber kämpft nach dem Abgang von Ex-CEO Travis Kalanick weiter an mehreren Fronten: Die Google-Schwester Waymo wirft Uber gerichtlich Ideenklau vor, im wichtigen Markt London wurde der Firma die Lizenz entzogen, und Konkurrenten wie Lyft erstarken.

Here: Karten-Dienst kauft Advanced Telematic Systems

Der Karten-Dienst Here hat die Berliner Software-Firma Advanced Telematic Systems (ATS) aufgekauft. ATS ist auf so genannte Over-The-Air-Updates spezialisiert – also Technologie, mit der Software über Mobilfunk sicher und schnell auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Here steht sich im Besitz eines Konsortiums der Autohersteller Audi, BMW und Daimler. Kartenmaterial ist ein sehr wichtiger Baustein für selbstfahrende Autos, und mit Here will die deutsche Autoindustrie Google und Apple Paroli bieten. Vor dem Verkauf des Konsortiums war gehörte Here Nokia.

Elektromotoren für Flugzeuge

Die Konzerne Airbus, Siemens und Rolls-Royce haben sich zusammen getan, um gemeinsam hybrid-elektrische Motoren für Flugzeuge zu entwickeln. Diese sollen bis 2030 marktreif sein und den Trend zur Elektromobilität am Boden auch in die Luft bringen. Bereits in den nächsten drei Jahren will man Fortschritte zeigen und einen Prototyp eines Regionaljets mit Hybrid-Elektroantrieb abheben lassen. Airbus muste bisher sein Projekt „E-Fan“ – ein elektrisch betriebenes Kleinflugzeug mit zwei Sitzplätzen – stoppen. Das neue Projekt gemeinsam mit Siemens und Rolls-Royce hört auf den Namen „E-Fan X“. Hintergrund der Bestrebungen: Mit Hybrid-Motoren sollen die langfristigen Ziele der EU zur Reduktion der Emissionen im Flugverkehr erreicht werden.

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