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Mobility News: Audi und Porsche bauen gemeinsam E-Autos, Uber zahlt 245 Mio. Dollar an Waymo

Audi e-tron Sportback concept. © Audi AG
Audi e-tron Sportback concept. © Audi AG

Elektrisch, autonom, vernetzt: Im Rennen um das Auto der Zukunft liefern sich Software-Firmen, Autohersteller und Zulieferer einen Wettstreit. Wir zeigen euch, was sich in den vergangenen Tagen in der Branche getan hat.

Audi und Porsche bauen Plattform für elektrische Autos

Die beiden VW-Töchter Audi und Porsche haben sich zusammen getan, um gemeinsam elektrische Autos zu entwickeln. Laut Audi-CEO Rupert Stadler soll bis 2025 eine „niedrige einstellige Milliardensumme“ in die Plattform investiert werden. Auf ihrer Basis wollen die beiden Premium-Marken ab 2021 verschiedene Modelle auf den Markt bringen. Audi hat für das Projekt 550, Porsche rund 300 Mitarbeiter abgestellt. Durch die gemeinsame Entwicklung sollen Kosten und Zeit gespart werden, damit man Vorreiter Tesla Paroli bieten kann.

Erst kürzlich hat Porsche Pläne bekannt gegeben, insgesamt 6 Milliarden Dollar bis 2022 in Elektroautos zu investieren. Mit dem „Mission E“ hat man bereits ein Konzept vorgestellt, das 2019 auf den Markt kommen soll. Audi wiederum hat angekündigt, den Audi Q6 e-tron 2018 mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern anbieten zu wollen. Erster prominenter Vorbesteller ist Runtastic-CEO Florian Gschwandtner.

Uber zahlt 245 Mio. Dollar an Waymo – in Aktien

In einem Vergleich überschreibt Uber der Alphabet-Tochter Waymo Aktien im Wert von rund 245 Millionen Dollar. Zuvor kam es zu einem Rechtstreit der beiden Unternehmen in Sachen selbstfahrender Autos. Außerdem darf Uber keine Technologie von Waymo in seinen autonomen Fahrzeugen mehr einsetzen. Der ehemalige Google-Mitarbeiter Anthony Lewandowski soll rund 9 Gigabyte an internen Daten zu seinem nächsten Arbeitgeber Uber mitgenommen haben. Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll Uber vor dem fünftägigen Gerichtsverfahren Alphabets Angebot abgelehnt haben, 500 Millionen Dollar zu zahlen.

Toyota investiert in japanischen Uber-Rivalen

Der japanische Autohersteller Toyota, einer der größten der Welt, ist im Rennen um die Automobil-Zukunft noch nicht wirklich groß aufgefallen. Jetzt setzt man aber weitere Schritte: Der Konzern hat bekannt gegeben, umgerechnet rund 69 Millionen Dollar in JapanTaxi zu investieren. Dabei handelt es sich um einen Uber-Rivalen, der von Ichiro Kawanabe ins Leben gerufen wurde. Kawanabe wiederum ist der Betreiber von Japans größter Taxigesellschaft, Nihon Kotsu.

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