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Mobilfunker & Startups: Helferline kooperiert mit A1, um Technikhilfen nach Hause zu schicken

wenn der Computer mal nicht funkt, können Technik-Helferlein einspringen. © Pexels
wenn der Computer mal nicht funkt, können Technik-Helferlein einspringen. © Pexels

Wenn der WLAN-Router, der Drucker oder das Notebook spinnt, dann kann man entweder nach der Lösung googeln (wenn dann das Internet noch funkt), Freunde fragen – oder sich beim Startup Helferline eine helfende Hand nach Hause bestellen. Für das Helferlein bezahlt man pro 15 Minuten 14 Euro (Privatkunden) bzw. 19 Euro (Business-Kunden), die Anfahrt im Geschäftsgebiet (Wien, Graz, Linz, Salzburg) ist kostenlos.

Mobilfunker A1 hat jetzt eine Partnerschaft mit Helferline geschlossen, um den Service seinen eigenen Kunden anzubieten. Mit den „A1 Gurus“ hat man zwar ein ähnliches Angebot, aber die kosten zwischen 80 und 100 Euro die Stunde. “Helferlein ist doch deutlich günstiger mit 15 Euro pro Viertelstunde”, sagt Timo Zöller, Head of Customer Interaction bei A1. Außerdem sei der Dienst flexibler. Bei A1-Mitarbeiter würde es zwischen 24 und 48 Stunden dauern, bis diese am Ort der Not eintreffen, bei Helferline wären Technikhilfen manchmal sogar innerhalb einer Stunde beim Kunden.

Die Partnerschaft steht vorerst in einer dreimonatigen Testphase, in der man sich zwischen 500 und 1.000 Kunden österreichweit erwartet. “Unser Fokus ist in der Testphase definitiv nicht finanzieller Natur”, sagt Zöller. Danach soll es bei Erfolg eine fixe Kooperation werden. Helferline bekommt derzeit als Vermittler zwischen Kunden und den Technikgehilfen eine Provision – A1 als Vermittler würde dann an dieser Vermittlungsgebühr einen noch zu definierenden Prozentsatz mitschneiden.

Das Helferline-Gründertrio. © Helferline
Das Helferline-Gründertrio. © Helferline

Auch T-Mobile und Drei arbeiten mit Startups

Während sich der Start des Startup-Hubs Talent Garden, bei dem Telekom Austria der wichtigste Partner ist, auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben hat (mehr dazu hier), sitzen derzeit neun Jungfirmen im A1 Startup Campus (u.a. Parkbob, Folyo, Mopius, Adscanner). Die anderen Mobilfunker in Österreich drängen ebenfalls in die Startup-Branche. Drei etwa hat eine Kooperation mit Liimtec, den Machern des kleinen Defibrillators „PocketDefi“ (Trending Topics berichtete) geschlossen. T-Mobile arbeitet mit einem Startup im Security-Bereich zusammen (Trending Topics berichtete) und ist außerdem einer der großen Corporate-Partner von weXelerate.

A1 würde nicht aus PR-Gründen („das wäre ein teurer Spaß“) mit Startups zusammenarbeiten, sondern aus zwei Gründen, sagt Jochen Schützenauer von A1. „Entweder verbessert ein Startup eines unserer Kernprodukte, so wie Parkbob die Handy-Parken-App, oder das Startup erweitert unser Kerngeschäft, so wie es die Zusammenarbeit mit ready2order im Bereich der Registrierkasse vorgeführt hat.“

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