Achtung Trend!

mobile-pocket, indoo.rs und FoodNotify: 3 Start-ups, die den Lebensmittelhandel smarter machen wollen

Kundenkarten-App mobile-pocket kommuniziert mit Beacons. © mobile-pocket
Kundenkarten-App mobile-pocket kommuniziert mit Beacons. © mobile-pocket

Supermärkte und österreichische Start-ups haben sich dieses Jahr offenbar lieb gewonnen. Der Reihe nach werden in den letzten Wochen Kooperationen zwischen jungen Tech-Firmen und großen Lebensmittelhändlern bekannt gegeben, die allesamt das Ziel haben, den Einkauf smarter zu machen. Hier der Überblick:

1. mobile-pocket kooperiert mit Merkur:

Heute Montag hat die Wiener Tech-Firma bluesource bekannt gegeben, mit ihrer Kundenkarten-App mobile-pocket eine Kooperation mit der Supermarktkette Merkur geschlossen zu haben. Dabei geht es um Beacons, also kleine Funksender in Filialen, die auf kurze Distanzen dafür sorgen, dass Apps passend zum Aufenthaltsort Informationen per Push-Notification auf ein Smartphone liefern. „Konkret heißt das, dass Merkur-Kunden ihren Rabatt-Gutschein direkt vor dem Regal des jeweiligen Produktes bekommen und beim Verlassen des Merkur-Marktes auf eine kurze Umfrage zur Kundenzufriedenheit hingewiesen werden. Zusätzlich öffnet sich die in mobile-pocket hinterlegte Kundenkarte automatisch bei der Kassa“, heißt es seitens bluesource. Das System wird derzeit in zwei Wiener Filialen getestet.

2. Foodnotify arbeitet mit Metro:

Das Wiener Start-up FoodNotify von Gründer Thomas Primus, das sich auf Allergenkennzeichnungen auf Speiskarten spezialisiert hat, hat vergangene Woche eine Partnerschaft mit Metro bekannt gegeben. Das Ziel: Gastwirte, die bei dem Großhändler einkaufen, sollen über die App von Foodnotify einfachen Zugang zu Daten über die Allergene in den gekauften Lebensmitteln bekommen. Diese Daten können dann einfach für die Erstellung Speisekarten verwendet werden. Denn seit Seit Dezember 2014 müssen Gastwirte einer neuen EU-Lebensmittelverordnung folgen und Speisen, die eine von 14 Hauptallergenen beinhalten, auf der Speisekarte ausweisen.

3. indoo.rs partnert mit Billa:

Um das Thema Indoor-Navigation geht es bei der Partnerschaft zwischen dem Wiener Start-up indoo.rs und der Supermarktkette Billa. In elf Filialen in Wien und Umgebung wird derzeit getestet, wie sich die Kundschaft mittels Billa-App und Beacons im Geschäftslokal zu Sonderangeboten lotsen lassen können. Auch hier poppt die Billa-Kundenkarte automatisch am Smartphone-Display auf, wenn man sich der Kasse nähert. indoo.rs arbeitet bei der Umsetzung mit der Agentur diamond:dogs|group zusammen.

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