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Miviso: Investment von MAD Ventures für Tiroler Immo-Startup

Die Gründer von Miviso: Philip Willner, Michael Danklmaier und Hanspeter Prieth. © Miviso
Die Gründer von Miviso: Philip Willner, Michael Danklmaier und Hanspeter Prieth. © Miviso

Das Tiroler Startup Miviso geht auf Expansionskurs im deutschsprachigen Raum. Dafür hat man neben einem Investment in unbekannter Höhe auch eine „Prozessinnovation“ im Gepäck. Miviso soll Bauträgern und Immobilienmaklern „fotorealistische und emotionale Visualisierungen“ ihrer Projekte ermöglichen.

„Plan- und berechenbare Leistungen“

Das werde ansonsten zumeist von Grafikagenturen und Architekturbüros als aufwändiges Projektgeschäft angeboten, heißt es von Miviso. Diesen Umstand will das Innsbrucker Startup ändern und Immobilienvisualisierungen zu „plan- und berechenbare Leistungen“ machen. Sie bieten Bauträgern und Immobilienmaklern fotorealistische Visualisierungen an, um zukünftig entstehenden Wohnraum „visuell erlebbar“ zu machen. Die Produktpalette reicht dabei von Einzelbildern, 360°-Rundgängen und 3D-Grundrissen bis hin zu Tools wie Animationsvideos, Virtual Reality oder „Digital Home Staging“ (das „digitale Renovieren“ und Einrichten eines Raums). Innenraumvisualisierung gibt es ab rund 350 Euro, Außenvisualisierungen kosten etwas über 1.000 Euro. Geliefert werden soll die fertige Grafik innerhalb weniger Tage.

Miviso: Gegründet 2017

Michael Danklmaier, Philip Willner und Hanspeter Prieth haben Miviso 2017 gegründet. Mittlerweile gibt es zwei Standorte und 18 Mitarbeiter – und jede Menge erledigter Projekte: „Wir konnten bereits mehrere tausend Projekte abwickeln und dabei vielen Bauträgern und Maklern ermöglichen, ihre Objekte noch vor Baubeginn zu verkaufen“, erzählen die drei Gründer. 2018 gab es dafür auch den Jungunternehmerpreis der Wirtschaftskammer Tirol „für die effizienten und systematisierten Designprozesse bei der Erstellung von 3D-Visualisierungen von Immobilien“. Miviso setzt dabei auf wiederkehrende Bestellmuster: In mehr als drei Jahren seien „riesige digitale Einrichtungs- und Materialbibliotheken“ sowie ein effizientes „Produktionssystem“ entstanden. Bestellt werden kann einfach online, auch das soll die Abwicklung effizienter gestalten.

MAD als Investor an Bord

Das System scheint zu überzeugen: Seit Mitte 2020 wird Miviso von Investoren unterstützt – vom Innsbrucker Company Builder MAD Ventures sowie vom „Rieder Beteiligungen“ und „MO Beteiligungen“. Walter Ischia von MAD: „Wir glauben, dass Immobilienvisualisierungen von Neubauprojekten der neue Standard auf dem Markt sein werden. Insbesondere während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig fotorealistische Visualisierungen sind, um Immobilien schnell verkaufen zu können.“ Co-Investor Michael Oberlechner sieht das ähnlich: „Für uns sind hochwertige Visualisierungen bereits seit Jahren selbstverständlich und mit seiner Prozessinnovation hat Miviso das großflächige Potential, die Immobilienvisualisierung zu einer Commodity, einem planbaren Baustein der Immobilienvermarktung zu machen.“

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