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MIT-Forscher entwickeln 3D-gedruckte Nudeln, die ihre Form verändern können

Die Hightech-Nudeln des MIT. © MIT/Michael Indresano Production
Die Hightech-Nudeln des MIT. © MIT/Michael Indresano Production

Es sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, wenn sich die Nudeln auf dem Teller winden und entfalten: Die Tangible Media Group des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge hat sich mit dem Projekt „Transformative Appetite“ zum Ziel gesetzt, zukunftsweisende Pasta zu entwickeln. Die Nudeln, die aus dem 3D-Drucker stammen und im normalen Zustand flach sind, nehmen bei Zugabe von kaltem Wasser ihre gewünschte Form – etwa einer Makkaroni oder Spiralnudel.

Inspirieren ließen sich das Forscherteam rund um Wen Wang und Lining Yao übrigens von dem Film „Star Wars: The Force Awakens“: Darin gibt es eine Szene, in der Hauptcharakter Rey Pulver und Wasser vermischt, um daraus in Sekunden Brot entstehen zu lassen.

Transportkosten verringern

Die Wandel-Nudeln sind nicht einfach nur Spinnerei von Wissenschaftern. Das Ziel der Forscher ist, die Transportkosten von Nudeln zu senken. In Packungen könnten die Nahrungsmittel flach ausgeliefert werden und ihre 3D-Form erst beim Konsumenten zu Hause annehmen. Wang zufolge könne man so bis zu 67 Prozent Platz sparen, der ansonsten für Luft in der Packung draufgehe.

Ob sich die Idee am Markt durchsetzt, bleibt abzuwarten. Noch ist die Produktion der Nudeln kompliziert: Ein 3D-Drucker bringt Cellulose-Streifen auf eine Gelatin-Fläche auf, diese Streifen definieren dann, wie sich die Nudel bei Zugabe von Wasser verbiegt. In Boston wurde die Hightech-Nahrung bereits Testern zum Kosten vorgesetzt.

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