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Mintastic: Neuer Grazer NFT-Marktplatz setzt auf Flow statt Ethereum

beiden Mintastic Gründer Gottfried Eisenberger und Klaus Billinger mit Künstler Tom Lohner. © Mintastic

Der Hype um die Non-Fungible Token (NFT) hat Österreich voll im Griff: Nachdem bereits portal und artèQ an den Start gegangen sind, will nun auch der NFT-Marktplatz Mintastic aus Graz an dem Trend teilhaben und bringt seine eigene Plattform für den Verkauf von Kunstwerken, deren Eigentum durch einen digitalen Token verifiziert wird, an den Start. Die Macher sind der Grazer Galerist Klaus Billinger (Bakerhouse Gallery) sowie Gottfried Eisenberger (fynd.art-WebApp).

Mintastic hat auch eine Reihe von Partner aus der Kunstwelt gefunden und zwar das Universalmuseum Joanneum in Graz, das als erstes Museum der Welt ein – auf Mintastic produziertes – NFT-Kunstwerk in seine Sammlung aufgenommen hat, Salzburg International Art Fair sowie die Art Austria. Im Sommer und Herbst sollen Ausstellungen im m Museumsquartier in Wien sowie auf dem Springfestival in Graz folgen. Die Kommission, die Mintastic pro verkauftem Kunstwerk nimmt, liegt zwischen 7,5 und 12,5 Prozent.

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Blockchain von Dapper Labs

Die Plattform steht prinzipiell jedem Künstler offen, sie können ihre digitalen Kunstwerke hochladen. Der Marktplatz, über den digitale Kunst per NFT gehandelt werden kann, wird aber kuratiert – das heißt, dass nur ausgewählte Werke per Auktion verkauft werden. Technische Unterstützung haben Billinger und Eisenberger von Christian Weber, den Mitgründer des steirischen AI-Startups Leftshift One.

Anders als viele andere NFT-Marktplätze setzt Mintastic nicht auf Ethereum, sondern auf Flow. Das ist die eigens für NFTs entwickelte Blockchain des kanadischen Startups Dapper Labs, das für seine CryptoKitties bekannt wurde und hinter dem Erfolgsprojekt NBA Hot Shot steckt. Wie berichtet hat sich Dapper Labs kürzlich in einer Finanzierungsrunde mehr als 300 Millionen Dollar Investment abgeholt – bei einer Bewertung von 2,6 Mrd. Dollar.

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