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Mimo: Wiener Programmierlern-App erhält 650.000 Euro von Push Ventures, Hansmann und Busuu-Gründer

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Lorenz Schimik (CPO), Henry Ameseder (COO), Johannes Berger (CEO) und Dennis Daume (CTO) von Mimo. © Mimo
Lorenz Schimik (CPO), Henry Ameseder (COO), Johannes Berger (CEO) und Dennis Daume (CTO) von Mimo. © Mimo

Auf dem Mobile World Congress  Ende Februar war Mobile Education eines der großen Themen. Codecademy, Treehouse oder Udacity – Online-Plattformen, die Nutzern Programmierkenntnisse vermitteln, gibt es mittlerweile viele. Auch Duolingo, Enki, und SoloLearn zählen im erweiterten Feld zu den beliebtesten Apps. Laut einer Studie von „Research and Markets soll der globale E-Learning-Markt von acht Milliarden Dollar (2015) mit einer Wachstumsrate von knapp 37 Prozent auf 37 Milliarden bis zum Jahr 2020 anwachsen. In diesem Umfeld ist seit August 2016 auch das Wiener Startup Mimo tätig (TrendingTopics.at berichtete) – mit dem feinen Unterschied, dass die Online-Kurse nicht auf Webseiten stattfinden, sondern in Smartphone-Apps. Die ersten zwei Kapitel jedes Kurses sind dabei kostenlos, wer das vollständige Kursangebot von Mimo nutzen will, zahlt 50 Euro im Jahr. Einzelne Einheiten sollen nicht länger als zwei Minuten dauern.

Hansi Hansmann und Bernhard Niesner investieren

Nach einem ersten Investment durch das Accelerator-Programm Techstars (standardmäßig gibt Techstars 20.000 Euro für sechs Prozent der Firmenanteilen sowie eine 91.000-Euro-Convertible-Note) hat das Start-up rund um Lorenz Schimik (CPO), Henry Ameseder (COO), Johannes Berger (CEO) und Dennis Daume (CTO) jetzt frisches Risikokapital in einer Seed-Runde von Push Ventures sowie einer Reihe von Business Angels – u.a. Johann Hansmann and Busuu-Gründer Bernhard Niesner – 650.000 Euro bekommen. Die Runtastic-Gründer zählen auch zu den Lead-Investoren. 

1 Million Downloads bis Ende des Jahres

Mimo setzt stark auf Gamification und eine gute User Experience. „Natürlich ist es verdammt schwer auf einem Smartphone zu coden, deshalb bieten wir Snippets an. Lückentexte, die man mit den richtigen Antworten füllen muss“, sagt Henry Ameseder, COO von Mimo. „Ein Großteil der Codes ist vorgefertigt, aber man muss sich inhaltlich trotzdem sehr tief mit der Materie auseinandersetzen.“ Zertifikate will das Wiener Unternehmen nicht vergeben. Wir wollen das die User Spaß am Programmieren haben“, so Ameseder. Stück für Stück erreichen sie Ziele und lösen Herausforderungen. Die App existiert seit sechs Monaten. 1.000 Downloads werden pro Tag registriert. Durch das Investment wird Mimo ab April erste Marketing-Kampagnen auf Facebook launchen. Bis Endes des Jahres will man mindestens 500.000 User erreichen. Aktuell arbeiten acht Menschen Vollzeit bei Mimo, zudem 5 Autoren.

 

 

 

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