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Millioneninvestment: Speedinvest steigt bei deutschem Industrie-Startup aucobo ein

Die beiden aucobo-Gründer Benjamin Schaich und Michael Reutter © aucobo
Die beiden aucobo-Gründer Benjamin Schaich und Michael Reutter © aucobo

Für den Wiener VC Speedinvest ist es bereits das siebte Industrie-Startup im Portfolio: Das deutsche Jungunternehmen aucobo hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen, bei der neben den britischen 10x Venture Partners eben auch Speedinvest eingestiegen ist. Konkret mit dem 2018 gestarteten Fokus-Fonds Speedinvest i, der gezielt in Industrie-Startups investiert und dafür bis zu 50 Millionen Euro bereitstellt. Der Fonds ist bereits an drag&botMetis LabsSense Force, Twaice, Conundrum und Shapr3D beteiligt.

Aucobo hat eine Software-Plattform für den Einsatz von Wearables in der Industrie entwickelt. So können zum Beispiel Produktion und Produktivität mithilfe von Smartwatches optimiert werden. Die Software kommt bereits bei Kunden im Maschinenbau, Kunststoffindustrie, Automobilindustrie oder Automatisierung zum Einsatz.

Speedinvest lobt erste Traction am Markt

“Wir haben ein unglaublich positives Feedback von den Kunden aus der Industrie erhalten und gesehen, dass aucobo mit den Herausforderungen der Kunden bestens vertraut ist und ein flexibles System entwickelt hat, das genau auf diese Probleme passt.” so Heinrich Gröller, Partner beim Leadinvestor Speedinvest.

Aucobo will mit dem frischen Kapital vor allem den Vertrieb ausbauen: “Wir haben uns die Investoren bewusst ausgesucht. Neben den finanziellen Mitteln, um unser Team insbesondere im Bereich Sales auszubauen, unterstützen uns Speedinvest und 10x vor allem auch operativ im Unternehmensaufbau, damit wir die Herausforderungen der nächsten Phase optimal meistern können“, erklärt Co-Founder Michael Reutter.

Die Software-Plattform von aucobo ermöglicht einen Einsatz auf nahezu jedem Gerät, das in der Fertigung zum Einsatz kommt und unterstützt Mitarbeiter vor allem bei Maschinenbedienung, Instandhaltung und Intralogistik. Das Fertigungs-Management wird laut dem Startup zunehmend digitalisiert und Industrie-Wearables spielen dabei eine wichtige Rolle. “Das Spannende ist, dass das System direkt von den Mitarbeitern in der Produktion an individuelle Bedürfnisse und Gegebenheiten des Unternehmens angepasst werden kann. Anstatt alleine arbeiten die Mitarbeiter durch ein flexibles Organisationskonzept im Team um ihren Bereich gemeinsam effektiver zu machen.”, sagt Co-Founder Benjamin Schaich.

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