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Millionenauftrag aus China für österreichische Mikro-Lautsprecher

© USound
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2014 gestartet, gehört die Grazer Tech-Firma Usound zu den Ausnahmeunternehmen im Elektronikbereich. Erst kürzlich ist die Massenproduktion der Mikro-Lautsprecher angelaufen (Trending Topics berichtete), jetzt kann der erste Großkunde bekannt gegeben werden. Der chinesische Hersteller 3nod Acousticlink aus Shenzhen hat einen millionenschweren Auftrag bei USound aufgegeben. Denn die piezoelektrischen MEMS-Lautsprecher der Grazer sollen in Kopfhörer verbaut werden. Der Vertrag läuft über mindestens zwei Jahre und bringt USound Umsätze in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar.

Mehrere Millionen Stück laufen vom Band

Die USound-Lautsprecher sind winzig und eignen sich auch dafür, in In-Ear-Kopfhörer, Wearables und Smartphones verbaut zu werden. Produziert werden die Speaker in der Größe eines Reiskorns bei den Unternehmen Flex (u.a. in Althofen), STMicroelectronics (u.a. in Mailand-Agrate) und AT&S (u.a. in Leoben). Es sollen pro Jahr mehrere Millionen Stück vom Band laufen. Neben der geringen Größe soll die USound-Hardware durch gute Soundqualität, Robustheit und geringen Stromverbrauch punkten.

Eine der größten Finanzierungsrunden

USound wurde 2014 von Ferruccio Bottoni (CEO), Andrea Rusconi Clerici (CTO) und Jörg Schönbacher (CFO) gegründet und beschäftigt etwa 60 Mitarbeiter in Graz, Wien, Shenzhen und San Francisco. Unterstützt wird die Firma von Business Angel Herbert Gartner. Anfang 2017 hat sich das Startup eine Wachstums-Finanzierung in der Höhe von 12 Millionen Euro geholt, Lead Investor ist die Grazer Beteiligungsgesellschaft eQventure rund um Gartner. Damit gehört USound zu jenen Startups mit Finanzierungsrunden von mehr als 10 Millionen Euro.

Die Gründer von uSound: Jörg Schönbacher, Andrea Rusconi-Clerici und Ferruccio Bottoni @usound
Die Gründer von uSound: Jörg Schönbacher, Andrea Rusconi-Clerici und Ferruccio Bottoni @usound

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