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Microsoft verbietet seinen Mitarbeitern die Nutzung von Slack

Slack an der New Yorker Börse. © Slack
Slack an der New Yorker Börse. © Slack

In einem fulminanten Börsendebüt hat die US-Firma Slack einen ordentlichen Schub bekommen und wird von Investoren derzeit bei mehr als 18 Milliarden Dollar bewertet (Trending Topics berichtete). Bei einem anderen US-Unternehmen steht die Messaging-Plattform, die gerne von Teams für die interne Kommunikation verwendet wird, derzeit aber nicht hoch im Kurs: Wie das IT-Online-Magazin Geekwire berichtet, hat der IT-Riese Microsoft Slack auf eine Liste gesetzt, die eigenen Mitarbeitern die Verwendung verbietet.

„Die Versionen Slack Free, Slack Standard und Slack Plus stellen nicht die Einstellungen zur Verfügung, die unser intellektuelles Eigentum (IP) ordnungsgemäß schützen“, heißt es in einem Dokument, auf das sich Geekwire beruft. Auch andere Dienste wie Amazon Web Services, Kaspersky, das Browser-Plugin Grammarly, das Rechtschreibprüfungen macht, oder Google Docs stehen auf der Liste. Slack soll demnach nicht den Sicherheitsbestimmungen von Microsoft entsprechen und darf nicht für das Versenden von geschäftsrelevanten Daten verwendet werden.

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„Teams“ als bevorzugte Alternative

Slack läuft auf den Servern von Amazon Web Services (AWS), einem direkten Konkurrenten zu Microsofts eigenem Cloud-Angebot Azure. Es dürften auch nicht nur Sicherheitsregeln sein, die dem Slack-Bann zugrunde liegen. „Allerdings ermutigen wir zum Nutzen von Microsoft Teams, anstelle einer konkurrierenden Software“, heißt es bei Microsoft intern. Denn mit Teams bietet der IT-Riese eine Chat-Lösung für Mitarbeiter in Unternehmen an, die ähnlich wie Slack funktioniert und in die Office 365-Suite  und Skype integriert ist.

Ironischerweise steht auch Github auf der Liste jener Software und Dienste, die Microsoft-Mitarbeiter nicht verwenden sollen. Die Plattform für Entwickler hat sich Microsoft vor einem Jahr um rund 7,5 Miliarden Dollar gekauft (Trending Topics berichtete). Nicht verwendet werden soll nur die Cloud-Variante von Github nicht, die On-Premise-Version ist weiterhin in Ordnung.

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