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Merkur kauft Kärntner Startup myAcker 50 Gemüseparzellen ab und verlost sie

Die beiden Gründer auf ihrem Acker in Oberkärnten. © myAcker
Die beiden Gründer auf ihrem Acker in Oberkärnten. © myAcker

Das Kärntner Startup myAcker hat einen Deal mit dem Supermarkt Merkur abgeschlossen. Merkur hat myAcker 50 Gemüseflächen im Wert von rund 10.000 Euro auf dem Acker abgekauft, die nun an Kunden verlost werden sollen. Teil des Deals ist auch ein Werbevolumen in unbekannter Höhe.

Merkur bietet seinen Kunden das „Garten Compact“-Paket von myAcker an. Das umfasst fünf Gemüseparzellen und vier Kräuterparzellen – pro Parzelle kann eine Gemüse- bzw. Kräutersorte angepflanzt werden. Die Gewinner der Merkur-Aktion können die Ackerfläche 12 Monate lang virtuell bewirtschaften.

„Kooperation war fast vorprogrammiert“

Für Merkur passt myAcker perfekt zur Marke: „MyAcker hat uns mit seiner Philosophie überzeugt, denn das Konzept setzt ganz klar auf Innovation, Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit. Diese Werte sind auch uns und unseren Kunden unglaublich wichtig – eine Kooperation war da schon fast vorprogrammiert“, sagt Merkur-Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer.

Gegründet wurde myAcker von Christoph Raunig und Patrick Kleinfercher, die auf ihrem sechs Hektar großen Acker Gemüse für Großstädter anbauen. Nutzer können ihren Teil vom Acker virtuell mit Gemüse und Kräutern bepflanzen, die Setzlinge via Web-App mit Wasser versorgen und die Ernte anstoßen. Das Team von myAcker setzt alle via Internet angeregten Schritte am realen Acker um. Nach der Ernte werden Gemüse und Kräuter per Post verschickt.

TV-Investment bei „2 Minuten 2 Millionen“

„Wir wollen, dass sich Personen, die nicht die Möglichkeit haben einen eigenen Garten zu bewirtschaften, trotzdem mit der Natur auseinandersetzen können. Es geht darum, ihnen ins Bewusstsein zu rufen, wie viel Arbeit hinter jedem einzelnen Gemüsestück steckt, bis die Produkte reif und erntefrisch im Einkaufskorb landen“, sagt Raunig. myAcker hat heuer bei der fünften Staffel der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ bereits ein Investment in der Höhe von 150.000 Euro in Cash und 100.000 Euro Medienvolumen erhalten.

 

 

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