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Meine Wollke: Startup stellt von Slipeinlagen auf Mund-Nasen-Schutz um

© wollke.at
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Eine wiederverwendbare Slipeinlage, die aus Bio-Baumwolle in Handarbeit in Niederösterreich hergestellt wird: Mit diesem Konzept ist die niederösterreichische Unternehmerin Sabine Fallmann-Hauser und ihre Firma Meine Wollke bekannt geworden. Die Sexualberaterin will es damit Frauen ermöglichen, von einem Wegwerfprodukt auch nachhaltigen Slipeinlagen umzusteigen.

Nun steigt das Startup selbst um. Anstatt wie bisher Slipeinlagen zu produzieren, werden in der Produktion in St. Pölten künftig MNS-Masken (Mund-Nasen-Schutz) hergestellt. „Wir sind stolz, mit unserem Unternehmen etwas Sinnvolles zur aktuellen Lage beitragen und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und der Näherinnen in St. Pölten sichern zu können“, so Fallmann-Hauser. Mit der Erweiterung des Sortiments sollen die Näherinnen ihre Arbeit in der Krisenzeit fortsetzen können.

Zu kaufen in REWE-Filialen

Meine Wollke arbeitet wie berichtet mit GW St. Pölten zusammen, um benachteiligten Frauen Jobs anbieten zu können. Sie fertigen Slipeinlagen und MNS aus 100 Prozent Biobaumwolle. Die neuen Masken, von denen vorerst 15.000 Stück hergestellt werden, werden in einem ersten Schritt in REWE-Filialen in Österreich (Merkur, Bipa, Billa) verkauft. Man wolle „so viele Filialen wie möglich sukzessive mit unserem Mund-Nasen-Schutz“ ausstatten, so Fallmann-Hauser. Für Privatpersonen gibt es die MNS-Masken im Online-Shop um etwa 15 Euro zu kaufen.

MNS-Masken sind bei immer mehr Startups mittlerweile ein großes Ding. Wie erst kürzlich berichtet, hat Vresh aus Linz eine eigene Crowdfunding-Aktion mit MNS-Masken gestartet. Dabei können Käufer kleine Unternehmen unterstützen (Trending Topics berichtete).

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