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MedTech-Startup Xund sammelt siebenstelliges Investment ein

Tamás Petrovics, Lukas Seper und Dr. Zoltán Tarabo, die Gründer von XUND © XUND
Tamás Petrovics, Lukas Seper und Dr. Zoltán Tarabo, die Gründer von XUND © XUND

MedTech-Startups sind nicht erst seit der Corona-Zeit für Investoren schmackhaft. Ein von Anlegern besonders begehrtes Jungunternehmen ist Xund aus Wien. Das Startup bietet einen durch Künstliche Intelligenz gestützten Gesundheitsassistenten. Dieser soll Unmengen an Daten verarbeiten und so Krankheitsbilder präzise identifizieren können. Xund hat schon im vergangenen Jahr ein Investment im hohen sechsstelligen Bereich eingesammelt (Trending Topics berichtete). Jetzt hat das Jungunternehmen noch eins draufgesetzt und ein Investment im siebenstelligen Bereich erreicht.

Nächste Finanzierung schon geplant

Zu den Bestandsinvestoren von Xund gehören die Haselsteiner Familien-Privatstiftung, vertreten durch die Investmentfirma Peak Pride, sowie die Beteiligungsgesellschaft Tyrolean Business Angel Network. Ein neuer Anleger ist die Familienstiftung von Alex Schütz, Gründer der Wiener Investmentgesellschaft C-Quadrat. „Das Team von Xund zeigt, was möglich ist, wenn die richtigen Personen mit einem echten Anliegen aufeinandertreffen und etwas verändern wollen. Wir im Investorenkreis sind sehr zufrieden mit den Entwicklungen der Company”, sagt Sebastian Wiener, Investment Manager bei Peak Pride.

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Mit dem frischen Kapital will das im Jahr 2018 gegründete Jungunternehmen sein bisheriges Wachstum verstärken. Das mehr als 20-köpfige Team in Wien und Budapest soll aufgestockt werden. Darüber hinaus will die Jungfirma im Laufe des Jahres weitere Technologiepartner gewinnen. Ein wichtiges Ziel sei es, die „digitale Erfahrung der Patienten in Zukunft noch friktionsfreier“ zu gestalten. Mit Ende des Jahres plant Xund bereits eine weitere Finanzierungsrunde für die internationale Skalierung im mittleren siebenstelligen Bereich. Hier würden die Gespräche mit potenziellen Investoren bereits laufen.

User Experience wie bei Netflix

„Wir bewegen uns als Medizinproduktehersteller in einer stark regulierten Branche, die von langen Entwicklungs- und Verkaufszyklen geprägt ist. Mit unserem Tech-First-Ansatz können wir jedoch schnell und kosteneffizient eine Produktqualität anbieten, die den hohen Anforderungen gerecht wird. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde bestätigt jedenfalls unseren eingeschlagenen Kurs und skalierbaren Ansatz, denn heutzutage wird auch im Gesundheitssystem eine User Experience erwartet, wie wir sie von Netflix & Co. gewohnt sind“, so Xund-CEO und Mitgründer Petrovics.

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