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Mastercard und Fintechs bringen Google Pay ab sofort nach Österreich

Mastercard bringt Google Pay nach Österreich. © Mastercard
Mastercard bringt Google Pay nach Österreich. © Mastercard

Google Pay kommt nach Österreich. Ab sofort können Android-Nutzerinnen und -Nutzer in Österreich über die Mastercard auch mit dem Google-Dienst bezahlen. Als Kooperationspartner hat sich Mastercard die Fintechs N26, Revolut, Curve, Monese und Viva Wallet geschnappt.

80 % kontaktlose Bezahlvorgänge

Die Coronavirus-Pandemie habe den Anteil an kontaktlosen Transaktionen in Europa auf gute 80 % in die Höhe schnellen lassen, schreibt Mastercard in einer Presseaussendung. Auch die Erhöhung des Betrags von PIN-freien Transaktionen auf 50 Euro komme bei den Österreicherinnen und Österreichern sehr gut an, insgesamt habe das Thema „mobile payments“ in den letzten Monaten „enorm an Relevanz“ gewonnen. Darum schaff es nun (endlich) auch Google Pay nach Österreich. Während der Bezahldienst in Deutschland und anderen europäischen Ländern schon seit 2018 läuft, musste sich Österreich in Geduld üben.

Google Pay und Fintechs

Piotr Kwasniak, Director Digital Business Development Mastercard Austria: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Google Pay, den Österreicherinnen und Österreichern eine weitere Bezahlalternative bieten zu können, die ihren Alltag erleichtert und gleichzeitig sicher ist“. Und auch bei Google zeigt man sich zufrieden: „Dank der engen Zusammenarbeit mit Mastercard können die Karteninhaber der teilnehmenden Partner in zehn neuen europäischen Ländern Google Pay über ihre jeweiligen Mobile-Banking-Apps nutzen. Wir hoffen, dass jeder Android-Nutzer nun die Vorteile nutzen kann, die sich durch das Bezahlen mit dem Handy an Millionen Akzeptanzstellen auf der ganzen Welt ergeben“, so Florence Diss, Head of Payments Partnerships bei Google.

Darüber hinaus soll die Lösung auch sehr sicher sein. Durch die „Tokenisierungs-Technologie“ von Mastercard seien Nutzerdaten der Karteninhaberinnen und -inhaber zusätzlich geschützt, da die Kartennummer durch einen alternativen „Token“ ersetzt werde. Bei Bezahlvorgängen wird dann auch nur dieser Token übermittelt – und nicht die eigentliche Kartennummer. Kwasniak: „Eine digitale Mastercard bietet dank unserer innovativen Technologien dasselbe Sicherheitsniveau wie physische Karten in unseren Geldbörsen. Wer in Österreich mit Google Pay bezahlt, kann sich
darauf verlassen, dass seine Zahlung gewohnt sicher durchgeführt wird“.

Google Pay einrichten

Der Google-Bezahldienst lässt sich rasch einrichten, „Android-NutzerInnen müssen nur ihre entsprechende Banking-App öffnen und dort über den Button ‚Zu Google Pay hinzufügen‘ ihre Mastercard verknüpfen“, schreibt Mastercard. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wir haben die Verknüpfung mit N26 hergestellt. Dazu muss erst die App geöffnet werden und danach über den Reiter „Aktionen“ auf in das Menü „Karteneinstellungen“ gewechselt werden. Hier gibt es den Punkt „Zu Google Wallet hinzufügen“. Darauf tippen, Angaben bestätigen und den Vorgang abschließen. Im Menüpunkt „NFC und Zahlung“ (bei Samsung) lässt sich dann noch festlegen, welcher Zahldienst standardmäßig verwendet werden soll. Neben Google Pay bieten ja beispielsweise Raiffeisen und Erste Bank eigene Lösungen zum kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone.

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