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Mastercard will sich mit neuem Startup-Programm mehr Fintechs angeln

© Revolut
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N26, Revolut oder TransferWise setzen auf Mastercard, Klarna, TenX oder Tomorrow haben Visa als Partner gewählt: Heute muss jedes Fintech, das etwas auf sich hält, eine Kredit- oder Debitkarte im Programm haben. Dabei sind die beiden führenden Kreditkartenfirmen aus den USA jene Firmen, die nicht nur die Plastikkarten, sondern vor allem ihre Payment-Netzwerke auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen.

Bisher ist vor allem Mastercard in Europa bei Kooperationen mit Fintechs sehr umtriebig gewesen und hat in Österreich dem Konkurrenten Visa zuletzt auch A1 abspenstig gemacht (Trending Topics berichtete). Zuletzt sind aber auch vermehrt Fintechs mit Visa-Karten an den Start gegangen – etwa TenX, Klarna oder Tomorrow. Nun will Mastercard noch mehr Fintech-Firmen als Partner gewinnen und hat dazu das „Fintech Express“-Programm gestartet. Dabei geht es um „maßgeschneiderte Lösungen, die den Markteintritt und die Expansion von Startups erleichtern“ sollen.

„In den letzten Jahren haben europäische Startups den globalen Wandel zu einer digitaleren Wirtschaft vorangetrieben. Ob es um mobile Zahlungen, den Zugang zu Finanzierungen oder E-Commerce geht – Fintechs sind zu den Bausteinen unserer modernen Zahlungsinfrastruktur geworden,“ so Mark Barnett, Präsident von Mastercard Europe, in einer Aussendung. „Mastercard hat sich als bevorzugter Partner für Fintechs in ganz Europa etabliert. Nun gehen wir den nächsten Schritt, Startups weiter zu fördern und somit ihre Ziele in Bezug auf Wachstum und Geschwindigkeit zu erfüllen.“

Das „Fintech Express“-Programm sieht vor, dass Startups einfacher mit Hilfe eines optimierten Onboarding-Prozesses eine Mastercard-Lizenz erwerben und dadurch Zugang zum Netzwerk des globalen Zahlungsunternehmens bekommen können. Sie sollen so ihre Produktpalette um digitale Zahlungslösungen erweitern können.

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