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Martin Mössler vom Science Park Graz: „Startups brauchen sehr, sehr große Visionskraft“

Über 200 Unternehmen hat der Science Park Graz bereits bei der Gründung geholfen. Seit 2002 ist der High-Tech-Business-Inkubator eine treibende Kraft für Junggründer und Startups in der Steiermark und bietet Hilfestellungen wie Beratungen, Coaching und ein großes Business- sowie Technik-Netzwerk. Wir haben das Team des Science Park besucht und uns mit Martin Mössler, Manager des SPG, über die Rolle des Inkubators für die Steiermark, Erfolge, richtiges Pitchen und die Wichtigkeit des Teams unterhalten.

Man mag es vielleicht nicht glauben, aber Graz ist im Bereich Weltraumforschung die Hauptstadt Österreichs. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) betreibt im Startup-Zentrum des Science Parks eines der größten Inkubatoren-Netzwerke Europas. Das hat auch mit Martin Mössler zu tun: Er war, gemeinsam mit Geodäten- und Raumfahrtspezialist Hans Sünkel, Initiator des ESA-Zentrums in der steirischen Landeshauptstadt. „Wir sind die zentrale Startup-Vertretung der ESA in Österreich“, erklärte uns der Geschäftsführer mit Studienstationen in Graz, Salzburg, Oxford und an der London School of Economics bereits vergangenes Jahr.

Raketen und andere Flugmaschinen dominieren auch das Bild im vierten Stock des Science Parks. In den Ebenen darunter sind Startups aus den verschiedensten Bereichen angesiedelt: Trever beispielsweise arbeitet an Blockchain-Technologien, während Audili mit Humus CO2 reduzieren will und WAIBROsports an einem Navigationsgürtel für sehbehinderte Läufer tüftelt.

Der Science Park als internationales Zentrum

Die Rolle, die der Science Park Graz für die GründerInnen in der Steiermark spielt, ist Martin Mössler bewusst: „Wir geben jeden Tag unser Bestes, der zentrale Spieler für Hochtechnologie- und Raumfahrt-bezogene Startups in der Steiermark und darüber hinaus zu sein“. ‚Darüber hinaus‘ bedeutet in diesem Fall Teile von Bosnien und Serbien, die gesamte Region südlich von Graz bis nach Slowenien und Kroatien. 35 Unternehmen pro Jahr würde man im Science Park entwickeln, um die 40 bis 45 Startups sind laut Mössler derzeit am SPG tätig.

Wie der Science Park jungen Gründern und Gründerinnen hilft, weiß er hingegen ganz genau: „Der wesentlichste Aspekt unserer Unterstützung jener, dass wir die richtigen Firmen verbinden – beziehungsweise miteinander zu vernetzen versuchen. Natürlich haben auch noch eine ganze Reihe an Supportmaßnahmen, wie Consulting, Förderberatung, Coaching oder Vernetzung mit Venture Capital-Gebern.“ Internationale Dimensionen decke man auch ab, ein wesentlicher Punkt sei aber dennoch die Peer-to-Peer-Funktion selbst. Dazu stünde ein exzellentes Team von Experten aus den verschiedenen Branchen und Disziplinen zur Verfügung.

Klare Vorgaben an die Startups

Und was müssen die Startups mitbringen, um im Science Park arbeiten zu dürfen? Martin Mössler hat eine klare Antwort: „Startups brauchen insgesamt sehr, sehr große Visionskraft, ein Ziel, das tendenziell größer ist als die Umgebung, in welcher sie sich befinden und den Wunsch, Dinge zu verändern“. Seiner Meinung nach sollten die Gründer und Gründerinnen den Anspruch haben, die Welt zu verändern. Das sei auch der Anspruch des SPG. Um Details wie ein exzellentes Pitching würden sich Beraterinnen und Berater kümmern. Die Visionskraft mitzubringen, das obliege den Gründerinnen und Gründern selbst. Über 200 Unternehmen hat der Science Park auf diesem Weg bereits bei der Gründung unterstützt.

+++ESA BIC: In Graz entwickelt die Europäische Raumfahrtsagentur Startups+++

Wo liegen die Stärken des Standorts? „Was uns stark macht, ist vor allem die Nähe zu den Grazer Universitäten. Die Steiermark ist der stärkste Forschungs- und Entwicklungsstandort der gesamten Europäischen Union. Die Nähe zur Industrie, vor allem zur mobilitätsgetriebenen Industrie, ist ebenfalls spürbar. Und was uns auch stark macht, ist die geografische Lage des Science Parks.“ Er sehe es darum auch als Verantwortung, in der Region zu arbeiten.

Weltoffenes, internationales Team

Fehlt noch das Team vor Ort. Martin Mössler zeigt sich mit seiner Truppe sehr zufrieden: „Das Team des Science Parks ist ein maximal breites, sowohl was die Genderstruktur, die Disziplinen als auch die Nationalitäten anbelangt. Wir haben ein exzellentes und internationales Team, mit welchem zu arbeiten mir tagtäglich eine große Freude bereitet.“

Besonderen Wert legt der Manager des Inkubators aber auf einen anderen Aspekt: „Das Team ist sehr weltoffen und trägt die Vision, nicht nur in der Steiermark, sondern in der gesamten Region für die Steiermark zu arbeiten, mit. Das heißt, dass wir mit den stärksten Hochtechnologie-Startups und aus dem südosteuropäischen Raum hier in Graz Zukunftstechnologien entwickeln. Dieser internationale Anspruch ist essenziell für das Team und für den Erfolg des Science Park Graz auf dem Weg zum führenden Inkubator Südosteuropas“.

Martin Mössler ist seit 2016 der Leiter des Science Park Graz und Mitinitiator des ESA-Zentrums.

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