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#MWC18

Magenta Speaker: Deutsche Telekom bringt Amazons Alexa und Google Assistant auf smarten Lautsprecher

Der Magenta Speaker der Deutschen Telekom. © Deutsche Telekom
Der Magenta Speaker der Deutschen Telekom. © Deutsche Telekom

Mit bedacht auf Datenschutz, entwickelt mit deutschen Forschern: 2017 hat die Deutsche Telekom, in Österreich mit T-Mobile (und vielleicht bald deren neuen Tochter UPC) vertreten, einen eigenen smarten Lautsprecher mit Sprachsteuerung angekündigt. Im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) hat der deutsche Konzern nun verkündet, dass neben seinem eigenen digitalen Assistenten zwei, vielleicht sogar drei weitere auf das Gerät kommen werden: Amazon Alexa, Google Assistant und Microsofts Cortana. Das berichtet Golem.de.

Im ersten Halbjahr soll der smarte Lautsprecher, den man mit „Hallo Magenta“ (die Farbe des Unternehmens) aktiviert, auf den Markt kommen und weniger als 150 Euro kosten. Während die Künstliche Intelligenz der Deutschen Telekom in erster Linie zur Bedienung eigener Dienste (Telefonate, TV, Smart Home, Wetterbericht, aber auch z.B. Spotify) gedacht ist, sollen Amazon Alexa und Google Assistant ebenfalls auf das Gerät kommen, um es attraktiver für Kunden zu machen. Während man sich mit Amazon und Google einig wurde, wird derzeit auch mit Microsoft verhandelt, um den Assistenten Cortana ebenfalls auf das Gerät zu bringen.

Auf Datenschutz bedacht

Die deutsche Telekom legt mit dem Gerät, das zuerst den eigenen Kunden angeboten werden soll, einen Spagat in punkto Datenschutz hin. Während der eigene Assistent auf Datenschutz getrimmt ist, auf deutschen Servern läuft und die Daten der Nutzer (ergo die Spracheingaben) lediglich 30 Tage lang speichert, ticken Alexa und Google Assistant bekanntermaßen anders.

Da die Deutsche Telekom nicht den vollen Funktionsumfang, den Amazon Alexa und Google Assistant nachbauen will oder kann, holt man sich mit den beiden marktführenden Unternehmen Partner an Bord, die das Gerät auffetten. Die Telekom hat den Vorteil, die notwendigen Genehmigungen für das Anbieten von Telekommunikationsdiensten zu haben – so sind ganz normale Telefonate (z.B. auch Festnetz) möglich, während die US-Riesen solche Calls nur im eigenen Ökosystem anbieten können.

Offenlegung: Die Reisekosten nach Barcelona wurden von T-Mobile Austria übernommen. Vielen Dank dafür!

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